Dienstag, 8. Mai 2007

Ein Exkurs in die polnische Psyche

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Polen heute als "neue Europäer" in der ersten Phalanx jener Staaten sind, die Russland, um es ganz vorsichtig auszudrücken, kritisch gegenüberstehen. Das ist allerdings noch keine erschöpfende Information. Wer die polnische Presse studiert, wird feststellen, dass die Polen von Russland regelrecht besessen sind. Kaum eine Ausgabe von Wprost, Gazeta Wyborcza oder Rzeczpospolita kommt ohne einen großen Artikel über Russland aus, kaum findet man in den aktuellen Artikeln der Internet-Ausgaben kein politisch korrektes Kommentar, warum und wie man diese oder jene russische Aktion zu verurteilen hat. Dabei fühlen sich die Polen jedoch richtig in ihren Gefühlen verletzt, wenn sie feststellen, dass man sie auf der anderen Seite kaum bemerkt...

Man muss die Polen (gemeint ist wohl eher ihre Elite) verstehen. Heute schöpfen sie ihre nationale Identität aus der Spezialisierung auf die Opferrolle, die sie immer gern mal Richtung des östlichen, mal Richtung des westlichen Nachbarn unterstreichen. Doch es wäre falsch, auf diese Spielchen von ihnen einzugehen. Denn beim näheren Hinschauen entpuppen sich viele ihrer historischen Klagelieder als Spiegelbilder dessen, was sie in der jeweiligen Epoche selbst mit Vergnügen praktizierten. Was Russland anbetrifft, betreiben die Polen heute eine ausschließlich von den Schatten der Vergangenheit bestimmte Politik. Und es haben sich eine Reihe von standardisierten Eckpfeilern ihres chronischen Beleidigtseins herauskristallisiert. Zum einen sind die Polen bis heute noch wütend, dass ihr Land im Jahr 1939 zwischen Russland und Deutschland aufgeteilt wurde. Doch erinnern wir uns: erst ein Jahr zuvor, 1938, nahm Polen fröhlich an der Aufteilung der zerschlagenen Tschechoslowakei teil und ergatterte sich das Teschener Gebiet. Es mag etwas kleiner sein, als die von der Sowjetunion 1939 annektierten Gebiete, doch dies lag lediglich an den bescheideneren Möglichkeiten des damaligen Polens und keineswegs an größeren moralischen Skrupeln. Denn die ethische Komponente solcher Taten ist nicht Quadratkilometer-abhängig. Auf die Erinnerung an 1938 hin, sagen die Polen immer, dass das Teschener Gebiet ja überwiegend polnisch und kaum tschechisch besiedelt war. Doch auch "Ostpolen" war überwiegend ukrainisch und weißrussisch besiedelt. Im Grunde demonstrierte Polen 1938 seine Bereitschaft, nach dem Großer-Fisch-schluckt-kleinen-Fisch-Prinzip mitzuspielen und war dann ziemlich überrascht, als sich dieses Prinzip gegen Polen selbst wendete.

Eine andere beliebte ideologische Keule gegen Russland ist Katyn. In diesem Dorf bei Smolensk wurden 1940 ca. 20.000 polnische Offiziere vom NKWD ermordet. Diese gelten in Polen heute nicht zu unrecht als Märtyrer. Doch was gern verdrängt und geleugnet wird, ist die weitaus größere Anzahl sowjetischer Gefangener, die nach dem polnisch-sowjetischen Krieg 1920 in polnischen Konzentrationslager an katastrophalen Umständen umgekommen sind, die oftmals gezielt so geschaffen und aufrechterhalten wurden. Während sich Russland für Katyn unter Jelzin bereits offiziell entschuldigte und dort eine Gedenkstätte unterhält, fehlt in Polen gänzlich der Aufarbeitungswillen, was Todeslager in Tuchol, Strzalkowo oder Pulawy angeht. Kein Wunder, würde so etwas doch gewaltig am polnischen Opfermythos kratzen.

Vielfach gehört wurde auch die Mär vom zynischen und gezielten Nicht-Eingreifen der an der Weichsel stehenden sowjetischen Truppen während des Warschauer Aufstands 1944. Auf eine wundersame Weise wird dabei völlig unterschlagen, dass der Warschauer Aufstand ja gerade dazu durchgeführt wurde, um den Sowjets zuvorzukommen und nicht unter ihre Herrschaft zu geraten. Er wurde von der polnischen Exilregierung in London angeordnet und die sowjetische Armeeführung wurde über ihn nicht mal informiert, geschweige denn um Hilfe gebeten. Zwar war das ein gutes Recht der Polen, sich selbst zu befreien, doch dann sollte man schon so konsequent sein und den Sowjets nicht vorwerfen, dass sie nicht an einem de-facto anti-sowjetischen Aufstand teilnahmen. Zumal jeder Militärhistoriker bestätigen wird, dass zum Zeitpunkt des Aufstands gerade erst die schnellsten Voraustruppen an der Weichsel standen, während der Großteil der sowjetischen Armee nach dem fast 1000 km langen Vormarsch im Zuge der Operation Bagration erst im Nachziehen war. Eine Erstürmung der Stadt ohne Konsolidierung der Kräfte und vorhergehenden Artilleriebeschuss hätte sinnloses Sterben von Zehntausenden Soldaten bedeutet...

Und natürlich sind die Polen böse wegen der 45 Jahre dauernden kommunistischen Herrschaft. Und sie war in der Tat erniedrigend und wirtschaftlich ruinös. Doch abgesehen davon, dass dafür die Westmächte, die dies zusammen mit Stalin in Jalta und Potsdam gemeinsam beschlossen und abgesegnet haben, die gleiche Verantwortung tragen, wäre hier noch eine andere Frage von Interesse. Wie würde Polen im Jahr 1989 wohl aussehen, wenn die Russen es nicht von der Nazi-Herrschaft befreit hätten? Ausgehend von Hitlers Visionen und Programmen wie Generalplan Ost darf bezweifelt werden, dass es Polen heute überhaupt als eine politische und kulturelle Einheit auf diese Erde geben würde. Die Aufzählung der wahnwitzigen Vorhaben der Nazis mit Polen möchte ich mir hier ersparen. Fakt ist, dass vier Jahrzehnte Sozialismus dagegen eine relativ harmlose Periode waren und in dieser Zeit die polnische Nation sogar um 15 Millionen Menschen gewachsen ist, während sie unter der Nazi-Herrschaft 6 Millionen Menschen verloren hat. Es gibt heute Polen als Staat und als Kultur. Und das verdanken sie nur dem russischen Soldaten. Diese zentrale Tatsache bleibt für immer bestehen, ohne dass sie je von irgendwas überwogen werden könnte. Egal wie sehr sie heute zahlreiche konjunkturtreue Heuchler totzuschweigen und zu vergessen versuchen.

Die polnische Opferrolle ist eine relativ neue Erfindung. Sie ist nicht viel älter als 200 Jahre. Davor war Polen Jahrhunderte lang ein mächtiges Reich, das vor allem in Richtung Osten eine kaltblütige und gewalttätige Eroberungspolitik betrieb. Jahrhunderte lang beherrschte Polen weite Gebiete der Ukraine und Weißrusslands und hielt sie geschickt nieder, nachdem es einst von der Verwüstung der Kiewer Rus durch die Mongolen profitierte. Ausufernde Raubzüge der Krimtataren in die Ukraine und Weißrussland wurden sogar oft begrüßt, weil sie der Schwächung dieser versklavten Völker dienten. Denn die ukrainischen Kosaken rebellierten als Reaktion auf die allgegenwärtige soziale Benachteiligung der Orthodoxen viel zu häufig und es war für den polnischen Adel immer mit viel Mühe verbunden, sie in blutigen Strafaktionen niederzuschlagen. Fast hätte man ihnen (die die Mehrheit darstellten) sogar das Recht zugestehen müssen, als dritte Staatsnation neben Polen und Litauern im Reich zu gelten... Unerhört.


Ganz problematisch war aber vor allem der unabhängige Nachbar im Osten. Er stammelte etwas Unverständliches von seiner Mission zur Vereinigung der Ostslawen und inspirierte lästigerweise das ukrainische "Bydło" (polnisch: Vieh; damals gängige Bezeichnung für die Ukrainer) zum Ungehorsam. Er war noch nicht mal katholisch und deswegen war es völlig in Ordnung, mit päpstlichem Segen und unter Ausnutzung jeweiliger interner Wirren "zivilisierende" Eroberungskriege gegen ihn zu führen. Und diese wilden und undankbaren Moskowiter, deren Bezug zu anderen Rus-Gebieten von den Polen sorgfältig geleugnet wurde, wagten es dann auch noch, die segensbringenden Polen 1612 aus dem Kreml rauszuschmeißen und ihre Marionetten abzusetzen. Dies wird heute von den Polen oft als Beleg für die unverbesserliche russische "Fortschrittsfeindlichkeit" dargestellt. Wen kümmert's da schon, dass die Polen völlig enthemmt gebrandschatzt oder etwa das Oberhaupt der russischen Kirche, den Patriarchen Hermogenes zu Tode gefoltert hatten..

Das anschließende Erstarken Russlands (das im 17. Jahrhundert noch halb so viel Bevölkerung aufwies, als die polnisch-dominierte "Republik beider Nationen") und das Überführen des polnischen Reiches "von Meer zu Meer" auf den Müllhaufen der Geschichte, kann die nach Osten hin immer arrogant auftretende polnische Szlachta-Seele bis heute nicht verdauen. Sie waren es doch, denen es vom Schicksal bestimmt war, ein Imperium zu werden, und nicht diese unzivilisierten Kreaturen aus dem Wald... Wie kann es sein, dass sich deren autokratisches System als lebensfähiger erwies, als die polnische Adelsdemokratie, bei der jeder einzelne Magnat mit seinem Veto den ganzen Staat blockieren konnte?

Die tiefsitzende Russophobie der Polen hat lange historische Wurzeln, die weit in die Rivalität früherer Jahrhunderte zurückreichen und daher sollte man sich heute über die bedingunslose Anbiederung Polens bei den Amerikanern sowie über die regelmäßige Produktion führender Ideologen der Russophobie (z.B. Zbigniew Brzezinski) nicht wundern. Man sollte sich klar machen, dass der abgrundtiefe Hass der erzkatholischen polnischen Eliten auf Russland nicht etwa in den polnischen Teilungen seinen Anfang nimmt, sondern im jahrhundertealten feudal-missionarischen Drang nach Osten und der Verbitterung über seinen "widernatürlichen" historischen Misserfolg. Die polnischen Teilungen basierten wiederum zum großen Teil auf historischen Erfahrungen der Russen mit der polnischen Feindseligkeit, die ein starkes Bestreben weckten, den ewigen Unsicherheitsfaktor an der Westgrenze loszuwerden, der inzwischen zwar merklich zahnloser geworden war, doch seiner Natur nach mit jedem Feind gegen Russland paktieren würde. Diese Gedanken sind in vielen Briefen und Tagebüchern Katharina der Großen nachzulesen...

Sic transit gloria mundi... Heute müssen sich die Polen damit begnügen, ein ohnmächtiges und belächeltes Land zu sein, das auf seine Opferdarstellung angewiesen ist und mangels der "für Außenpolitik verantwortlichen Hirnzellen" (Zitat W. Churchill) nichts besseres zu tun weiß, als Europa traditionell mit Russland-Schauermärchen zu verängstigen und eine Zusammenarbeit der EU mit Russland möglichst zu sabotieren. Polen bräuchte heute eine vergangenheitsbefreite pragmatische und reife Ostpolitik. Doch diese ist utopisch, solange es Russland psychologisch unbedingt als Gegenpol braucht, um die eigene zerbrechliche und kaum selbstgenügsame nationale Identität zu definieren. Polen möchte sich gern wieder ein bisschen stark und als zivilisatorisches Bollwerk Europas gegen Russland fühlen, ist jedoch stets mit der frustrierenden Realität konfrontiert, weder in Ost noch in West ernstgenommen zu werden.

http://www.youtube.com/watch?v=rniL3uN-i34

Kommentare:

Vegetius Renatus hat gesagt…

Auch hier sind wir d'accord. (Ich hatte in meinem Blog im März einen Eintrag verfasst, der in die gleiche Richtung ging.)

wojciech hat gesagt…

Du bist ein Idiot und dein tiefverwurzelter Hass, der aus deinen Möchte-gerne-besser-Wisser-Sätzen gegen Polen hervorgeht sowie dein Pseudonym, führt darauf zurück, dass du aus deiner kindlichen Anal-Phase noch nicht rausgewachsen bist. Ich ahne schon, du bist nicht unbequem, du kannst nur auf deinem durchgepimperten Po unbequem sitzen. Hast nichtmals den Mut unter deinem richtigen Vor- und Nachnahmen diesen pervers-paranoiden Schwachsinn zu verzapfen. Diese Seite wird bald gesperrt, da ich sie den Behörden melden werde.

Anonym hat gesagt…

Die historische Wahrheit und keine falschen Verbeugungen vor den Polen - lange nichts gelesen, was von soviel Sachkenntnis geprägt war. Ich möchte eine Ergänzung anbringen. Die territorialen Gebietsverluste Polens bedurften keines Ausgleichs, da diese Gebiete ohnehin den Polen nicht wirklich gehört haben. Der ewige Vergleich von Breslau (Wrocław) mit Lviv (Lwów) ist mehr als nur unhistorisch. Was einem nicht gehört, muß man irgendwann halt wieder abgeben. Das gilt auch für Pommern und Schlesien...

Alina hat gesagt…

@ wojciech
Ihr Kommentar zeugt nur von Ihrem eigenem Hass und fehlender Sachkenntnis. Etwas Anderes, als wüste Beschimpfungen hat man auch nicht erwartet. Wenn der Autor unrecht hat, würde es an Ihnen liegen, die Unwahrheiten mit Fakten die dagenen sprechen aufzuzeigen. Stattdessen sind Sie nur im Stande mit Galle um sich spucken. Sehr seriös und glaubwürdig!
Übrigens würde es mich wirklich mal interessieren, was die Behörden zu Ihrer Anzeige gesagt haben, da die Seite ja offensichtlich nicht gesperrt wurde?!

wojciech hat gesagt…

@unbequem
Natürlich Herr Unbequem. Clever: ein Mädchenname als Täuschungsversuch.

Eine dritte Person würde sich von dem Kommentar sicherlich nicht so angegriffen fühlen wie sie es mit dem Post zeigen. Zugegeben, die Äußerungen sind nicht sachlich und entsprechen damit in weiten Teilen ihren Beiträgen. Insofern sehe ich also keine Probleme.

der unbequeme hat gesagt…

Glaubst du wirklich, dass ich mit meiner "beleidigten" Antwort 10 Monate lang gewartet habe? Dir ist wohl entgangen, dass auf dieser Seite bereits 18.000 Besucher unterwegs waren. Deine Verdächtigungen sind genauso lächerlich, wie deine damaligen Prophezeiungen, dass meine Seite geschlossen wird.

Michael hat gesagt…

Die historische Wahrheit ist eben oft unbequem, das musste auch das deutsche Volk nach dem Krieg erfahren. Für verblendete ist sie unerträglich, wie man am Kommentar von Wojciech erkennen kann.

Dimitri hat gesagt…

Eine sehr sachliche und informative Zusammenfassung, welche die tatsächliche Situation ... nein, eher Problem in der polnischen Führunsspitze wiederspiegelt - Respeckt!!

@wojciech - polnischer nazi mit gewissen analproblemen, wäre interessanter von dir konkrete Fakten zu hören. Aber ich würde den Artikel gar nicht so negativ interpretieren, wenn den Kerngedanken verstanden hast und deine Wut bei Seite legst - vielleicht berwirkst du was für dein Land!?

Anonym hat gesagt…

Was soll man da sagen?

Kurz-1. Wir hassen nicht das russische Volk (welches ohnehin ebenfalls unter seinen Oligarchen zu leiden hat). Wir mögen nur seine Regierung nicht.

2. Der Sowietkommunismus hat Polen sehr viel gekostet, z.B den Verlust an Eliten, wirtschaftl. Entwicklung,Entstehung des Homo Sovietikus,Entstehung von Clientelismus, der ganze Dreck, der auch den Russen heute das Leben und die Lebenschancen vermist-jap, insofern waren die 5 Jahre Dt. Reich gar nicht so schlimm, sie haben die Seele des poln. Volkes nicht nachhaltig zerstört (unsere Eliten wurden u.a vom NKVD ermordet). Heute ist die KGB (deren Nachfolger) nicht mehr ein Staat im Staate,sondern der Staat.Klasse.Kannst Du stolz drauf sein.hier hast du einen Keks.

3. Reizend, wie Du selbstverständlich verlangst dass die Polen gefälligst das Maul halten sollen z.B über die russ. Besatzung,Russifizierung, Verschleppung nach Sibirien (bis 1918). Und ebenso, dass die Polen gefälligst alles mit sich machen lassen sollen, schliesslich ist Russland ja derart auto-toll, jede Kritik ist verboten,gell? (Narzissmus?)

4.So Leid es mir tut-Russland,so, wie es heute ist, ist KEIN ZIVILISIERTES LAND (oder, in welchem zivilisierten Land kommen so viele reg.kritische Journalisten "zufällig" ums Leben?).Insofern ist Polen tatsächlich ein Bollwerk der Zivilisation-ich hoffe, die Weissrussen und Ukrainer werden das ebenso sehen und nicht wieder Teil des (eh zerfallenden,ich meine, was wäre Russland schon ohne seine paar rostigen Sovietatomwaffen?) russ. Neo-Imperiums zu werden.

5. Wirklich schade, dass die Deutschen damals Lenin im Zug nach Russland geschickt haben.Vielleicht hättet ihr jetzt eine Demokratie, welche den Russen ein menschenwürdiges Leben erlauben würde(statt sie mit Grossmachtsphantasien als Ersatz zu füttern).

6.Wahnsinn, diese Verachtung,gepaart mit Hass und Arroganz. von Onkel Stalin abgeschrieben?

7. Ich betones es noch einmal- in Polen hasst man "die Russen" nicht (die meisten sind schliesslich meist viel ärmer als wir Polen), aber Zar Putin I ist für uns NICHT das Aushängeschild für das russ. Volk.

Anonym hat gesagt…

Was soll man da sagen?

Kurz-1. Wir hassen nicht das russische Volk (welches ohnehin ebenfalls unter seinen Oligarchen zu leiden hat). Wir mögen nur seine Regierung nicht.

2. Der Sowietkommunismus hat Polen sehr viel gekostet, z.B den Verlust an Eliten, wirtschaftl. Entwicklung,Entstehung des Homo Sovietikus,Entstehung von Clientelismus, der ganze Dreck, der auch den Russen heute das Leben und die Lebenschancen vermist-jap, insofern waren die 5 Jahre Dt. Reich gar nicht so schlimm, sie haben die Seele des poln. Volkes nicht nachhaltig zerstört (unsere Eliten wurden u.a vom NKVD ermordet). Heute ist die KGB (deren Nachfolger) nicht mehr ein Staat im Staate,sondern der Staat.Klasse.Kannst Du stolz drauf sein.hier hast du einen Keks.

3. Reizend, wie Du selbstverständlich verlangst dass die Polen gefälligst das Maul halten sollen z.B über die russ. Besatzung,Russifizierung, Verschleppung nach Sibirien (bis 1918). Und ebenso, dass die Polen gefälligst alles mit sich machen lassen sollen, schliesslich ist Russland ja derart auto-toll, jede Kritik ist verboten,gell? (Narzissmus?)

4.So Leid es mir tut-Russland,so, wie es heute ist, ist KEIN ZIVILISIERTES LAND (oder, in welchem zivilisierten Land kommen so viele reg.kritische Journalisten "zufällig" ums Leben?).Insofern ist Polen tatsächlich ein Bollwerk der Zivilisation-ich hoffe, die Weissrussen und Ukrainer werden das ebenso sehen und nicht wieder Teil des (eh zerfallenden,ich meine, was wäre Russland schon ohne seine paar rostigen Sovietatomwaffen?) russ. Neo-Imperiums zu werden.

5. Wirklich schade, dass die Deutschen damals Lenin im Zug nach Russland geschickt haben.Vielleicht hättet ihr jetzt eine Demokratie, welche den Russen ein menschenwürdiges Leben erlauben würde(statt sie mit Grossmachtsphantasien als Ersatz zu füttern).

6.Wahnsinn, diese Verachtung,gepaart mit Hass und Arroganz. von Onkel Stalin abgeschrieben?

7. Ich betones es noch einmal- in Polen hasst man "die Russen" nicht (die meisten sind schliesslich meist viel ärmer als wir Polen), aber Zar Putin I ist für uns NICHT das Aushängeschild für das russ. Volk.

Anonym hat gesagt…

Sehr schöne Zusammenfassung der hystorischen Fakten, Respekt!!!. Die Russen haben mit Millionen von Soldatenleben und Zivilisten die Befreiung der Europa von Nazionalsozialismus bezahlt!!! Es ist ein unterstes Neveu und die höchste Undankbarkeit, wenn manche Polen, insbesondere Politiker so negativ heute über Russland sprechen und ihre schmutzige Vergleiche ziehen. Übrigens waren sehr viele Polen an den Massenmorden von den Zivilisten in der Ukraine und Weißrußland beteiligt (Reisezielempfehlung z.B. Stadt Bobrujsk).Aus meiner persönlicher Erfahrung hassen 90% der Polen Rußland und Russen, wenn man diese Leute aber fragt warum, kann keiner es vernünftig erklären(von Ur-Oma geerbt). Viele Polen halten sich wirklich für eine bessere zivilisiertere "Rasse" (das grenzt fast schon an einer Dummheit). Russland hat seit Perestrojka nicht ein Mal Polen irgendwie in die Ecke getrieben, hat alle Verfplichtungen, Energielieferungen, ect. nach Europa erfüllt. Leider wollen manche Länder wie zur Sozialismuszeiten alles fast umsonst haben und möglichst nichts dafür zahlen, am besten noch als ein Zwischenhändler Rußland- Westeuropa die Preise nach oben schrauben und spekulieren. Das Rußland wieder auf die Beine kommt, macht merkwürdigerweise manche Leute unglücklich. Ich frage mich welche Charaktereigenschaften haben denn solche Menschen??. Es gibt aber zum Glück auch eine Menge von objektiv und selbstkritisch denkenden Polen, die ich hiermit sicherlich nicht meine. Serge