Samstag, 16. August 2008

Freedom of speech

Auch die professionelle amerikanische Propaganda-Maschinerie leistet sich manchmal Fehler. Ein grober Schnitzer ist gestern dem führenden amerikanischen Nachrichtensender Fox News unterlaufen. In der sensationistischen Gier, dem Zuschauer eine herzzerreißende Geschichte zu erzählen, wie ein 12-jähriges Mädchen den Bomben in Südossetien entkam, wurde eine junge Amerikanerin ossetischer Herkunft und ihre Tante in die Sendung eingeladen. Offenbar wurde in der Eile nicht bemerkt, wer die beiden eigentlich sind und wessen Opfer sie waren. Als dann das Mädchen klar stellt, dass es die Georgier waren, vor deren Bomben sie floh und dass sie den russischen Soldaten sehr dankbar ist, gibt's die erste Beklemmung. Als die Tante dann sagt, dass es der georgische Präsident Saakaschwili ist, der für das Morden die Schuld trägt, unterbricht der Moderator sie urplötzlich für eine offenbar außerplanmäßige Werbepause. Nach der Werbepause lässt er die Frau kaum noch zu Wort kommen, fällt ihr ständig ins Wort und schaltet sie letztlich vollständig ab mit den Worten: Das hätten die Russen sicherlich gerne.



Wie durch ein Wunder wurde auf dem Portal Youtube der Zähler dieses Videos beim Stand 296.902 eingefroren, so dass das Video es nicht in die laufende Top-Liste schaffen kann.

Auch beim BBC gab es bei der Übertragung einer Presse-Konferenz von Condoleezza Rice eine verdächtige Panne, die ausgerechnet dann auftrat, als die US-Außenministerin auf eine unangenehme Frage eines russischen Journalisten antworten musste.



Für mich ist es ein weiterer Beleg, dass das westliche Fernsehen noch unfreier und gleichgeschalteter ist, als das russische, das zwar auch einseitig berichtet, aber von solchen niederträchtigen Verhaltensmustern wie das Maulstopfen on Air noch weit entfernt ist. Die Angst vor der Wahrheit scheint im Westen viel größer zu sein.

Kommentare:

Andreas Solf hat gesagt…

Das Weblog ist deshalb interessant, weil Sie eine eigene Meinung haben und diese auch publizieren. Wenngleich ich die These von der Vereinigung aller westlichen Medien gegenüber Russland nicht teile.
Auch ich brauchte einige Zeit bis ich in den deutschsprachigen Medien einen Artikel fand, der nah an meine Meinung kam, es war aber die Ausnahme. (http://www.zeit.de/online/2008/33/georgien-krieg-im-kaukasus-schuld)
Grundsätzlich ist hier zu kritisieren, dass ihre Methoden eine eigene Meinung darzustellen manipulativ sind: Beispiel 1: Die Fotos. Irgendwelche Banditen haben Bilder gefälscht, um entweder Geld zu verdienen oder Russland zu beschädigen. Sie suggerieren die gefakten Bilder seinen ein Auftragswerk und das wiederum kann nicht stimmen. Beispiel 2: Wer die Hinterhofjournaille der Bild-Zeitung als Beweis für die Verderbtheit der westlichen Medienlandschaft heranzieht, hat sicher Recht, wenn er dazu schreibt "auch solche Entgleisungen sind möglich". Wer aber hiermit die Position eines "gleichgeschalteten Blocks" darstellt, manipuliert.
Wahrscheinlich wird es auch in naher Zukunft selten vorkommen, dass eine deutsche Zeitung oder eine amerikanische Fernsehstation kremlnahe Positionen vertritt.

der unbequeme hat gesagt…

Hallo Andreas,

Zum Punkt 1: ich habe nirgendwo geschrieben, dass diese gefaketen Fotos von der georgischen Regierung in Auftrag gegeben wurden. Es gibt dort genug heißblutige Patrioten, die auf eigene Faust handeln. Ich habe schon des Öfteren bemerkt, dass Sie weiterdenken als ich, und mir dann Ihre Gedanken in den Mund legen. Dass die georgische Regierung diese Bilder dann aber sehr gern benutzte, können auch Sie nicht bestreiten.


Zum Punkt 2: Gleichgeschalteter Block muss nicht immer auf direktem Zwang basieren. Wenn im Westen von russischen Zeitungen die Rede ist, dann wird immer eingeräumt, dass es keine direkte Beeinflussung von seiten des Staates gibt, aber eine Art Selbstkontrolle und die Angst vorm Ausscheren. Genau das selbe herrscht im Westen und zwar in einem viel größeren Maßstab. Wie genau dieses System funktioniert, mit Zuckerbrot oder Peitsche, wäre ein sehr spannendes Thema für eine journalistische Untersuchung. Fakt ist jedoch, dass die verbreitete Meinung in den Medien zum Thema Außenpolitik und speziell Ost-West-Konflikt BEI WEITEM nicht die Meinungsverteilung in der Bevölkerung proportional widerspiegelt. Das betrifft übrigens auch die Politik. In dieser Hinsicht ist Russland sogar als demokratischer zu sehen.

Andreas hat gesagt…

Die freie Meinungsäußerung in Dtl.ist möglich. Von wegen!
Habe bei der FAZ ein Paar Kommentare geschrieben, die nicht ganz die öffentliche Meinung der alleinigen Russland-Schuld im Krieg teilten. Ohne Beleidigung, ohne harte Worte zu nehmen. Die wurden nicht veröffentlicht.
Danach eine kleine List: habe geschrieben, dass die Russen nichts gegen 100 Patriot-Raketen in Dtl. im Gegenteil zu Polen haben, weil die Russen noch ein tiefes Glauben an Dtl. und deutsche Demokratie hätten. Danach kam erst die Kritik. Der Beitrag wurde nach 10 min veröffentlich...
Zensur pur auch in Deutschland.

Andreas Solf hat gesagt…

(1) Der Titel ihres Artikels lautet "There's No Business Like Show Business" und er ist eingebettet in ihrem zweiten Goebbelsvergleich und einem Artikel über Konfusion in amerikanischen TV-Sendern. Also schrieb ich "suggerieren" weil ich und andere Leser natürlich den Beitrag im Zusammenhang zu anderen sehen. Und welch alberne Polemik: Sie selbst stellen sich doch zum Ziel die westlichen Medien vorzuführen, wozu Sie jedes Recht haben. Meine Anmerkung galt - wie so oft - ihrer Methode. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

(2) Viel Unkenntnis ist in westlichen Medien, hierzu gebe ich Ihnen Recht. Die muss aber nicht immer böswillig sein.

Ihre These "Fakt ist jedoch, dass die verbreitete Meinung in den Medien zum Thema Außenpolitik und speziell Ost-West-Konflikt BEI WEITEM nicht die Meinungsverteilung in der Bevölkerung proportional widerspiegelt" sehe ich nicht, ich kenne auch keine entsprechenden Zahlen aus Umfragen.

Meine Meinung steht dem sogar diametral entgegen: Mir scheint, dass die meisten deutschen Medien sich weniger von Sachkenntnis, als vom einfach-strukturierten Denken des "einfachen" Volkes leiten lassen weil sie ihre Zeitungen an den Mann bringen wollen, und ich bedaure dies.

Anonym hat gesagt…

@andreas solf:
ihr Fazit für eine Veröffentlichung von Nachrichten in Deutschland von "etablierten Medien" z.B. vom ehNaMa wäre also:
1. Die Redaktionen wägen von sich aus ab, ob der Leser politische Zusammenhänge begreifen kann, oder nicht.
2. Nach dieser "Abwägung" wird IQ-gerecht die Zusammenfassung der Geschehnisse dem "einfachen" Volk serviert.
3. In der Hoffnung, dadurch den "kaufwilligen einfachen Leser" zu erreichen, soll dann der Rubel für die Zeitung rollen.
4. Glauben Sie wirklich, dass dieses Schema realistisch ist? Können Sie sich nicht vorstellen, dass gerade durch das Weglassen von Sachkenntnis, man kann in diesem Zusammenhang auf von der Veröffentlichung von "Halbwahrheiten" sprechen, eine bestimmte Agenda verfolgt wird?

Anonym hat gesagt…

USA Terrorist Nr. 1 !!!

Andreas Solf hat gesagt…

@anonym (warum eigentlich anonym?)

Georgien ist in Südossetien einmarschiert und sah sich Stunden später von russischen Truppen hieraus verdrängt. Nun gibt es hierauf unterschiedliche Reaktionen der westlichen Medien.

Es gibt zum Beispiel die Bildzeitung mit ihrem einfach-strukturierten Leserkreis, es gibt die Amerikaner, die Europa und Asien nicht verstehen wollen und andere schlechte oder ahnungslose mehr. Aber es gibt auch gute Journalisten, wie Thomas Roth oder sachliche Berichterstattung, wie die in der "Zeit".

Unsere Diskussion hier geht nur darum, dass ich NICHT der Meinung bin, dass sich alle westliche Welt vereinigt hat, um Russland zu schaden. Die homogene Masse an russlandfeindlichen Berichterstattern kann ich nicht sehen, Ahnungslosigkeit - das gebe ich gern zu - schon. Und diesmal deutlicher: Das Weblog wäre glaubwürdiger, wenn es die einzelnen journalistischen Fehlgriffe aufs Korn nehmen würde, statt - wie es hier geschieht - sie als erneute Beweise für irgendetwas herbeizuzitieren, was sie nicht sind. Und mit Verlaub: bei Goebbelsvergleichen zielt man bewußt unter die Gürtellinie. Damit geht jede Beweisführung kaputt, weil so etwas auf Kränkung zielt, nicht um sachliche Aufarbeitung eines Problems.

@anonym (2) Bitte lesen Sie sich Ihr angedichtetes Fazit meiner Kommentare einmal durch und vergleichen Sie bitte. Waren das wirklich meine Worte? Oder Intention? - Nee.

Marcus hat gesagt…

Hallo Unbequemer,

Wenn Sie Foxnews, die Bildzeitung als Beweis für eine Art gesteuerte westliche Verschwörung gegen alles russländische verwenden und dabei zumindest ansatzweise manipulativ betiteln/beschreiben/berichten werden Sie interessierte Leser verscheuchen und Ihr löbliches Ziel verfehlen.

Mit etwas mehr Souveränität und einer sachlicheren Wortwahl erreichen Sie bestimmt mehr.

Gruß
Marcus

der unbequeme hat gesagt…

Hallo Marcus,

die BILD-Zeitung habe ich gerade als ein nicht ernstzunehmendes Beispiel angeführt und gleich daneben geschrieben, dass man darüber noch hinwegsehen könnte. Die BILD-Zeitung eignet sich höchstens, um spontane Reflexe einer Gesellschaft auszuloten.

Was jedoch Foxnews angeht, so handelt es sich um einen der führenden amerikanischen Nachrichtensender mit Anspruch auf Seriösität, der die Meinung von Dutzenden Millionen Amerikaner prägt. Dieser kann durchaus als Beispiel angeführt werden, ohne dass man sich dem Vorwurf der Selektivität aussetzen muss. Was führende Zeitungen angeht, so kann dort eine solch offensichtliche Unterdrückung der Andersdenkenden wie bei einem Fernsehsender physisch nicht passieren, was aber nicht heißt, dass sie nicht einseitig berichten. Dort geschieht die Ausblendung einer Seite schlicht dadurch, dass man sich die Interviewten selektiv aussucht. Wir sehen meistens entweder schluchzende georgische Patrioten oder aber russische Regierungskritiker, was dann als vermeintliches Gleichgewicht aussehen soll.

Darüberhinaus setzt sich dieser Blog nicht das Ziel, neutral zu sein. Er versteht sich als Ausgleich zu der gängigen Berichterstattung und als Lieferant fehlender und nicht repräsentierter Sichtweisen. Erst der Überblick über verschiedene Sichtweisen erlaubt es dem Leser, sich ein vollwertiges Urteil zu bilden.

Anonym hat gesagt…

@andreas solf
von anonym[1]
Wenn Sie sich ihren letzten Abschnitt (16.8 12:38) einmal durchlesen, dann werden Sie feststellen, dass Sie mein Fazit bestätigen. Mit ihrer Meinung, dass sich die meisten Medienmacher durch das "einfache Volk" leiten lassen um so ihre Zeitung an den Mann bringen (zu) wollen (sic!) implizieren Sie, dass es tatsächlich nur um den schnöden Mammon geht. Das sage ich Nein.
Legen Sie einmal verschiedene Zeitungen des gleichen Datums neben sich auf den Tisch und vergleichen Sie die Aufarbeitung zum Georgien-Südossetien-Krieg. Sie werden feststellen, dass es in den meisten Berichten, je nach Hauspolitik des Verlags, einen Grundtenor gibt, welcher eine bestimmte Stimmung transportiert, bzw. transportieren soll.
Wenn man sich die Springer-Blätter anschaut, oder die aus dem Hause Bertelsmann, dann muss doch auffallen, dass hier contra legem der "Objektivität einer ordentlichen Presse" gehandelt wird.

Marcus hat gesagt…

Hallo Unbequemer,

Einverstanden, ich will mich hier gerne korrigieren.

Foxnews hat eine große Seherschaft und wird von nicht wenigen US-Amerikanern ernst genommen. Die Foxseher/Bildleser hatte ich nicht im Blickpunkt, da man diese sowieso nicht erreicht.

Ich dachte eher an den (nageln Sie mich jetzt bitte nicht wegen der Wortwahl fest :) ehrlich interessierten, halbwegs gebildeten und reflektierenden Leser gedacht der Russland eben nicht als Reich des ultimativ Bösen sieht.

Diese könnten Sie mit einer, sagen wir mal, "verständnisvolleren" Wortwahl leichter erreichen.

Wenn das nicht Ihr Ziel ist ... auch gut.

Gruß
Marcus

P.S.:
Danke für den tollen Blog und der Möglichkeit ohne ID zu kommentieren (*Hüstel*, nicht wahr Andreas :)

Andreas Solf hat gesagt…

@ Anonymowitsch

Also können wir uns doch auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen, - nämlich dass es sich bei der westlichen Journaille nicht um gleichgeschaltete Meinungen handelt, mit deren obersten Ziel Russland in die Pfanne zu hauen, sondern dass sie sich wenigstens nach Verleger unterscheiden. Damit wäre zumindest Goebbels vom Tisch.

Und natürlich geht es auch um Geld. Der Schreiberling hat eine Familie zu ernähren und das kann er stets am besten, indem er das liefert, was der jeweilige Verleger von ihm erwartet und schließlich auch drucken lässt. Das, was sich schließlich auch verkaufen lässt.

Dass Journalisten frei sind in ihrer Berichterstattung behauptete ich nie, sondern nur, dass es durchaus auch Verleger geben muss, die an einer objektiven Berichterstattung interessiert sind, ansonsten gäbe es nicht da und dort - vereinzelt sicher - gute Artikel.

Und damit es nicht wegrutscht: Die Kritik, die von diesem Weblog ausgeht, ist genau dann berechtigt, wenn sie sich den jeweiligen journalistischen Schund einzeln vorknöpft. Vollste Unterstützung!

Sollte der Schund aber ständig als Beispiel für ein homogenes Meinungsbild von manipulierungsfreudigen Russlandhassern dargestellt werden, sage ich: "Nein, - so ist es nicht!"

der unbequeme hat gesagt…

Andreas,

ich habe bereits schon mal erklärt, dass ich nicht behaupte, es gebe irgendwo ein Koordinationszentrum für Russland-Propaganda, wenngleich ich das auch nicht ausschließe. Ich äußere mich einfach nicht dazu. Ich stelle aber die Tatsache fest, dass der überwiegende Teil der Berichterstattung einseitig Russland-feindlich ist. Ob das nun durch freiwillige Selbstkontrolle geschieht oder durch Zwang, ist eine andere Frage. Das Ergebnis ist das Gleiche. Und dass jemand seine Familie ernähren muss, ist sicherlich keine Entschuldigung dafür, dass man sein Gewissen verkauft und oftmals Schwarz als Weiß darstellt und die Opfer mit den Tätern vertauscht. Mit dem Geld-Argument könnte man sonst noch was alles rechtfertigen. Im Übrigen bezweifle ich, dass man mit russlandfeindlichen Berichten größeres Geld machen kann, als mit fairen und sachlichen. Mittlerweile ist die Mehrheit der Bevölkerung trotz des konstanten medialen Trommelfeuers eher auf der russischen Seite. Das ist mein privater Eindruck. Auch Sie, der früher nur abschätzig kommentierte, sind ein Stück nachdenklicher und differenzierter geworden, was ich sehr positiv finde.

Andreas Solf hat gesagt…

Danke.

Stimmt. Ich ändere gelegentlich meine Meinung.

Anonym hat gesagt…

Ist off topic,aber das müssen sie sich "reinziehen".Solch eine dumme und primitive Hetze gabs schon lange nicht mehr:

http://derstandard.at/?url=/?id=1218533973683

Anonym hat gesagt…

@anonym (19.8 19:18)
Danke für den Linkhinweis.

Auch Off-Topic:
Aus "erkennbaren Gründen" würden die beiden französischen Verfasser dieses Anti-Russland Pamphlets NIEMALS diese Worte gegen das brutale, radikal-zionistische Besatzungsregime in Palästina richten.

Ein in der "westlich-politischen Welt" gesellschaftlich-kulturell akzeptiertes Regime, welches sehr gute Beziehungen zu Europa unterhält (Waffenlieferungen, Handelserleichterungen u.a.) und dabei sogar als VORDERASIATISCHES LAND(!) bei diversen EUROPÄISCHEN Veranstaltungen vertreten ist. (siehe div. Europameisterschaften oder z.B. auch den Eurovision Wettbewerb.).

Warum ist es in Europa möglich, dass ein geografisch nicht zugehöriges Land in ausschließlich europäischen Wettbewerben mitmachen darf und andere Nationen wie. z.B Libanon oder Marroko die eindeutig näher an Europa liegen, nicht?

Denken Sie mal über diese Frage nach und Sie werden erkennen, welches Ziel die EU-Kommission damit verfolgt, für Europa KEINE KLARE GEOGRAFISCHE GRENZE zu definieren und was das Fernziel des "Club Med" (Mittelmeerunion) ist.

Anonym hat gesagt…

Auch wenn der Begriff "Block" vielleicht eine Einheitlichkeit und Steuerung suggeriert, die so nicht existiert - in der Sache hat der Unbequeme durchaus recht.

Nicht nur "Bild" hetzt gegen Rußland. Im Gegenteil, normalerweise ist "Bild" in Sachen Rußland fairer und differenzierter als die ach so liberalen und intellektuellen Blätter "Zeit" und Süddeutsche". Josef Joffe gebärdet sich in der "Zeit" als Kalter Krieger, vergleicht Rußland mit dem Dritten Reich etc.

Hier gibt es sicher keine Weisungen von oben. Ein großer Teil ist tatsächlich der Dauerberieselung mit US-Propaganda geschuldet. Über CNN, BBC, Wall Street Journal, Fin. Times etc. Das lesen die Eliten und die erklären dann den Leuten die Welt auf dieser Basis. Dazu kommt Unwissen. Die meisten Journalisten waren weder in Rußland noch im Kaukasus und glauben, was die Kollegen melden. Und dann gibt es wirklich ein paar Leute, die ganz gezielt gegen Rußland Stimmung machen. Weil sie das Land nicht mögen, weil sie Amerika vergöttern, weil sie dafür bezahlt werden oder warum auch immer.

Eine Verschwörung gibt es nicht. Das Mittel der Manipulation heißt Mainstream-Denken

Anonym hat gesagt…

@unbequemer,

ich danke Ihnen von Herzen für ihre kritischen Artikel. Sie sind ein Lichtblick in diesen Tagen. Zwar mag ich 3. Reich vergleiche nicht sonderlich, aber bei der derzeitigen Berichterstattung weiß ich auch nicht mehr recht, mit was man es sonst noch vergleichen soll.

Meiner Meinung nach sind es in Deutschland auch nicht nur Zeitungen á la Bildzeitung, die ordentlich gegen Russland trommeln, sondern auch angeblich seriöse Magazine, wie z.b. Spiegel Online.

Finde es auch interessant, dass meistens nur noch Putin gezeigt wird, da Medwedew als Feindbild nicht taugt, bzw. noch nicht so hochgepusht wurde.

Im großen und ganzen glaube ich aber, dass es auch etwas Gutes hat, denn ich habe das Gefühl, dass viele Menschen anfangen nachzudenken und nicht mehr alles zu schlucken, was die westlichen Massenmedien ihnen verabreichen wollen. Man kann bei der Berichterstattung auch nur noch kotzen...

Machen Sie bitte weiter so.

hier noch eine interessante Seite, die ein wie ich finde sehr differenziertes Bild liefert: www.aktuell.ru

Andreas Solf hat gesagt…

LOL! Was für ein TIPP! Hier an diesem Ort!

Heute kann man unter www.aktuell.ru - passend zum Thema - folgendes lesen: "Moskau hat den Informationskrieg weltweit bisher nicht wegen der Raffinesse amerikanischer PR-Strategen verloren, sondern wegen des gewissenlos dummen Umgangs mit der Wahrheit durch russischer Medienmacher - ..."
(http://www.aktuell.ru/russland/kommentar/krieg_luege_und_selbstbestimmungsrecht_im_kaukasus_393.html)

*schmunzel*

Anonym hat gesagt…

Das erste video wurde gelöscht kann man das nochmal sehen irgendwie? Googlei ist auch unter US medienkontrolle.

Anonym hat gesagt…

PS ich hatte vergessen Olympos inferno das ist ein Superfilm zeigt das auch wie US journalisten Lifeaufnahmen gemacht haben.

Beelzebub2063 hat gesagt…

wie praktisch für die die amerikanische aussenministerin...
übrigens das erste video ist nicht komplett weg man muss nur auf youtube suchen hab das wort GEORGIEN benutzt und schon war es unter den ergebnissen aufgetaucht

Andreas hat gesagt…

Das erste Video ist leider unter dem alten Link nicht mehr verfügbar- da ist ein neuer Link (deutsche Untertitel)
http://www.youtube.com/watch?v=IVMFDhXC2EQ

Anonym hat gesagt…

Danke sehr an den Autor.

Gruss Elisa

Anonym hat gesagt…

mtv 2010awards

Hi

Wir stimmen wieder absolut nicht überein mit der diesjährigen mtv awards 2010 Entscheidung.

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Nächstes Jahr 2011 muss wieder unbedingt besser werden.