Mittwoch, 20. August 2008

Die Lust am Provozieren

"Den Polen fehlen von Geburt an jene Hirnzellen, die für Außenpolitik verantwortlich sind" behauptete einst Winston Churchill. Auch im 21. Jahrhundert bewahrheiten sich diese Worte des großen Staatsmanns.

Heute wurde zwischen Polen und den USA ein Abkommen über die Stationierung amerikanischer Raketen in Nordpolen unterzeichnet, 180 km entfernt vom russischen Staatsgebiet. Offizieller Zweck der Anlage, die in Kombination mit einem Radar in Tschechien funktionieren soll, der Russland bis in den Ural zu durchleuchten imstande ist, ist die Abwehr der Raketen aus dem Iran, auch wenn diese genauso wenig existieren, wie die berühmten Massenvernichtungswaffen im Irak. Nur zu gut war angesichts dieser Märchen der anti-russische Zweck und das darum aufgebaute Lügengerüst von vornherein sichtbar. Auch die Mehrheit der Deutschen vermochte das zu erkennen. Dass nun ausgerechnet im Zusammenhang mit dem Kaukasus-Krieg die endgültige Unterzeichnung des Vertrags zustande kam, führt die Iran-Verweise endgültig ad absurdum, auch wenn Frau Rice auch heute unbeirrt ihr lächerliches Mantra faselte.

Polen, das bereits in die NATO aufgenommen wurde und damit seine Sicherheit eigentlich in trockenen Tüchern betrachten könnte, kann sich nicht einfach damit begnügen und eine konstruktive Beziehung mit Russland aufbauen, wie es beispielsweise Finnland trotz der ebenfalls schwierigen gemeinsamen Vergangenheit tut. Den Unterschied macht in Polen die niedrigere zivilisatorische Reife sowie der tiefsitzende Komplex eines historisch unterlegenen Rivalen aus. Polens Daseinszweck ist ohne die Möglichkeit, es dem großen russischen Feind immer wieder zu zeigen, unvergleichlich öder.

Nur aus diesen Gründen lässt sich erklären, weshalb Polen statt der angestrebten Verbesserung seiner bereits mehr als hinreichend abgesicherten Lage komplett das Gegenteil herbeiführt. Denn im Fall eines Nuklearkonflikts macht es sich freiwillig zu einer der primären Zielscheiben für russische Raketen. Über soviel Dummheit und begeisterte Servilität können sich die Amerikaner nur freuen, die nun Kanonenfleisch an vorderster Front bekommen. Und während russische Militärs Polen folgerichtig an die natürliche Konsequenz im Fall der Fälle erinnern, macht die westliche Presse daraus Meldungen á la "Russland droht Polen mit Atomschlag".

Oftmals kriegt man von den Transatlantikern das Argument zu hören, dass 10 Abwehrraketen, die stationiert werden sollen, das russische Nuklearpotenzial nicht außer Kraft setzen können. Dieses Argument ist eine hohle Floskel, da weder diese Zahl noch die Art der stationierten Raketen in Stein gemeißelt sind. Die größte Barriere für die Amerikaner bildete der Anfang und sie lag viel eher im Bereich Public Relations im Zusammenhang mit dem Aufbau der Militärbasen. Ist der Fuss aber erst in der Türschwelle, lässt sich mit Leichtigkeit und ohne Aufsehen alles mögliche dorthin transportieren. Deswegen betrachtet Russland bereits den aktuellen Schritt als eine ernste Provokation und Gefährdung. Die Amerikaner haben ihrerzeit viel Panik und Wirbel rund um die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba gemacht, die auch nur als Antwort auf amerikanische Raketen in der Türkei diente. Statt heute die "Friedensdividende" zu genießen, setzen die Amerikaner Russland nun ohne Not eine ähnliche Packung vor die Nase, um das strategische Gleichgewicht auszuhebeln. Dabei kommt ihnen nicht nur die Abwesenheit polnischer Gehirnzellen zugute, sondern auch die des Rückgrats bei westeuropäischen Staaten, die im Prinzip ähnlich betroffen sind. Nach deren Meinung hat schlicht niemand gefragt, in der berechtigen Annahme, dass sie sich automatisch anpassen wird. Das Herrchen kennt seine Pudel gut genug.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich verstehe schon lange nicht mehr, was die polnische Regierung noch in Europa sucht. Diejenigen von ihnen, die sich so an der Schürze der USA festklammern, sollen ihre Sachen packen und da hin ziehen und den Rest ein harmonisches Zusammenleben in Europa ermöglichen!

Marcus hat gesagt…

Ein guter Beitrag.

Ich versuche die Stationierung positiv zu sehen ->
Die USA und Polen machen sich vor aller Welt lächerlich. Wenn die Russen schön cool bleiben wird der Effekt noch verstärkt.

Gruß
Marcus

Anonym hat gesagt…

Mit dem großen Bruder USA versucht Polen Eindruck zu schinden, aber nicht nur bei den Russen, bei den Deutschen natürlich auch. Ein Land wie Polen, das Jahrhunderte zwischen den Deutschen und Russen zerrieben wurde, glaubt nun, ein höheres politisches Gewicht in Europa zu bekommen - wie absurd! Damit das nicht eintritt, werden schon alle EU-"Partner" sorgen, viele Freunde haben die Polen nämlich in Europa nicht...

Anonym hat gesagt…

Ihre Ausführungen sind lächerlich.

Dass Sie den Polen eine angeborene Dämlichkeit unterstellen, grenzt schon an Volksverhetzung. Dass Sie diese Idiotie dann einem "großen Staatsmann" in den Mund legen, entlastet Sie dann auch nicht, schon gar nicht, wenn Sie einen solchen Schwachsinn als Weisheit bejahen, mit der man irgendetwas erklären könnte.

Dass jemand, der über eine solch gering ausgebildete sprachliche Kompetenz verfügt, wie das bei Ihnen der Fall ist, überhaupt die Frechheit besitzt, einem anderen Volk eine "geringe zivilisatorische Reife" zu unterstellen, wenn es nicht so tanzt, wie man es gerne hätte, ist einfach nur empörend. Was fällt Ihnen eigentlich ein? Hat das deutsche Tradition? Sie Chauvinist.

Und als ob man nicht "den Russen" dann auch einen tiefsitzenden Komplex etc. etc. zu unterstellen hätte, der wiederum die Befürchtungen Polens rechtfertigen könnte. Aber nein, die dummen (und dumm bleibenden, weil angeborenen) Polen in ihrer Unzivilisiertheit sind natürlich nur "Pudel" der Amerikaner. (Könnten Sie vielleicht auch selbständig denken oder übernehmen Sie nur hohle Phrasen aus dem Mainstream?).


So funktioniert Politik nicht und so zeigen Sie allenfalls, dass Sie unfähig sind, komplexere Zusammenhänge zu denken. Sie reduzieren halt ganz einfach auf angeborene Dummheit, Zurückgebliebenheit, Kompexe und zivilisatorische Unreife. Aber zum Glück haben wir ja kulturell überlegene Deutsche wie Sie...
Ihre Auffassung von Demokratie und Selbstbestimmung ist eine grobe Sauerei. Verhält sich ein anderes Volk (seien es die Amerikaner oder die Polen) nicht so, wie Sie Stammtisch-Weltstratege das gerne hätte, dann handelt es sich halt um zurückgebliebene Affen..

der unbequeme hat gesagt…

Anonym 21. August 2008 15:28

Viel empörtes Geblubbere, aber kaum was Handfestes. So funktioniert eine Diskussion leider nicht.

Anonym hat gesagt…

Ich möchte mit Ihnen auch gar nicht diskutieren.

Es genügt mir, Sie vorgeführt zu haben.

der unbequeme hat gesagt…

Schön, dass Sie derart von der Realität unabhängig sind..

Anonym hat gesagt…

Sie sind mitnichten die Realität.

der unbequeme hat gesagt…

Die Realität ist, dass Sie der einzige sind, der glaubt, mich mit Ihrem seltsamen Text ohne etwas Stichhaltiges, vorgeführt zu haben.

Anonym hat gesagt…

Ich denke das war stichhaltig genug - um eine inhaltliche Diskussion des tagespolitischen Geschehens ging es mir nämlich überhaupt nicht:

Sie reduzieren halt ganz einfach auf angeborene Dummheit, Zurückgebliebenheit, Kompexe und zivilisatorische Unreife. Aber zum Glück haben wir ja kulturell überlegene Deutsche wie Sie...
Ihre Auffassung von Demokratie und Selbstbestimmung ist eine grobe Sauerei. Verhält sich ein anderes Volk (seien es die Amerikaner oder die Polen) nicht so, wie Sie Stammtisch-Weltstratege das gerne hätte, dann handelt es sich halt um zurückgebliebene Affen..

der unbequeme hat gesagt…

Gerade von Demokratie würde ich an Ihrer Stelle nicht reden, wo doch die Mehrheitsmeinung der Tschechen und der Polen zur Installation der militärischen Infrastruktur in ihren Ländern von den Eliten einfach übergangen wurde. DAS ist eine seltsame Auffassung der Demokratie. Genauso betrifft das die Ukraine, wo sich 70% gegen die NATO stellen, doch die aus dem Department of State bezahlte Regierung sie dennoch reinzerren will. In den westlichen Medien gelten diese als Demokraten. Generell, so scheint es, reicht es russophob zu sein, um den Titel eines Demokraten zu erhalten.

Anonym hat gesagt…

Sie haben vielleicht Recht.

Aber ihre These von der angeborenen außenpolitischen Dummheit der Polen müsste dann doch genau darauf hinauslaufen: Die Polen wissen nur nicht, dass die NATO gut für sie ist. Oder fehlen die Außenpolitik-Gehirnzellen bloß der jeweiligen Regierung?

Anonym hat gesagt…

...und vergessen wir auch nicht, dass das allerhöchste Adelsprädikat des Demokratseins, das die Deutsche Politik verleihen kann, nämlich den "Lupenreinen", gerade ein Russe - Putin - verliehen bekam.

der unbequeme hat gesagt…

So etwas wie lupenreine Demokraten gibt es generell nicht in der Natur, weder Putin, noch sonst irgendein Politiker ist lupenreiner Demokrat. Dass ausschließlich Putin mit diesem hohen Anspruch konfrontiert wird, finde ich lächerlich. Schröder hat ihm damit keinen guten Dienst erwiesen. Allerdings kann man das dem Schröder verzeihen, denn seine (Außen-)politik war in ihrer Gesamtheit unvergleichlich klüger, als die aktuelle Politik der Merkel.

Das mit den Gehirnzellen war natürlich eine bildliche, keine biologische Aussage. Es wundert mich, dass Sie das so total und direkt auffassen. Die Gehirnzellen fehlen in der Tat meistens der polnischen Elite, da sie in der fauligen Tradition der historischen polnischen Staaten steht - des an der eigenen Unfähigkeit und Dekadenz untergegangenen polnischen Reiches und des agressiven Zwischenkriegspolens, das in der traditionellen Selbstüberschätzung in der obersten Liga der Mächte spielen wollte und bis zu seinem Ende munter selbst an allen möglichen imperialistischen Aktionen teilnahm. Ja, die polnischen Eliten zeigten sich gewöhnlich dumm, fanatisch und verächtlich gegenüber ihren Nachbarn, was immer wieder in einer recht erfolglosen Außenpolitik mündete.

Anonym hat gesagt…

Dass es so etwas wie "lupenreine" Demokraten nicht gibt, ist klar. Das Putin nicht einmal ein "halber" Demokrat sein will, ist aber ebenso offensichtlich. Er ist vielmehr ein lupenreiner Machtmensch, und das würde auch ein Stück weit Schröders Affinität zu Putin erklären, ist Schröder doch selbst ein solcher.
Daher ist mir auch nicht klar, was an Schröders Außenpolitik so gut sein soll. Die Irak-Geschichte? Erscheint angesichts Serbien 1999 und Afghanistan 2001 eher wie der Schrödertypische Versuch, sein Fähnchen im Wind auszurichten. Etwa um die Wiederwahl zu sichern - unser Friedenskanzler und Deutschland als "Friedensmacht".
Merkel dagegen lässt solche Spielchen wenigstens bleiben und macht einen viel nüchtereren Eindruck als Schröder (und das nicht nur am Abend von Schröders Abwahl im TV, haha). Und Deutschland ist immer noch nicht im Irak, trotz aller Angstmache durch die Schröder-Clique.

Ja, die Sache mit den Gehirnzellen ist ein Bild. Aber was ist der Gehalt dieses Bildes? Doch wohl der, dass die Polen irrational handeln. Es wird dabei nicht gesehen, dass die Polen vielleicht Interessen haben, die ihr Handeln völlig rational erscheinen lassen könnten. Interessen, die nicht notwendig die der BRD sein müssen. Interessen, in die man sich hineindenken muss, was man aber verweigert, wenn man eine bloß dumpfe Grundstimmung einer unzivilisierten Gesellschaft unterstellt. Und natürlich erscheinen die politischen Diskurse in Polen von unserem Standpunkt zum Teil recht archaisch. Dann aber doch wohl noch mehr die in Russland.
Eins ist doch wohl völlig klar: Wenn Polen, das Baltikum usw. nicht unter dem Schutz von NATO, USA, EU stehen würden, dann würde Russland schon längst wieder Gewalt (welcher Form auch immer) auf diese Länder ausüben. Es ist noch kein Menschenleben her, dass Deutsche und Russen in Polen gewütet haben, wie man es sich kaum vorstellen kann. Wir vergessen hier leider immer recht schnell, dass die uns umgebenden Länder (zu Recht) nicht so schnell vergessen...

Bruno hat gesagt…

Es ist durchaus so, dass man manchmal keine andere Wahl hat, als die Politik eines Landes durch die angeborene Dummheit, Zurückgebliebenheit, Komplexe und zivilisatorische Unreife ihrer politischen Elite sehen muss - leider. Aber Polen spricht für sich selbst, die Geschichte dieses Landes ebenso. Und heute verhält sich Polen wieder nur als ein Vasall, diesmal der der USA, gehört gleichzeitig offiziell zu der EU, zu der es aber eine, milde ausgedrückt, schwierige Beziehung unterhält. Es ist schon etwas pathologisches, krankhaftes an dieser Haltung eines Landes, das an kollektiven Komplexen leidet und als Nation psychotisch wirkt.

Anonym hat gesagt…

Bruno, das ist ganz einfach völliger Unfug.
Wollen Sie also unterstellen, die "polnische Elite" würde einer bestimmten Zuchtlinie entstammen, die sich durch genetisch verankerte Dummheit auszeichnet und aus der sich diese Elite rekrutiert? Oder gilt das für alle Polen? Was sonst sollte denn mit "angeboren" gemeint sein?

Ich frage mich, ob es Ihnen gefällt, wenn jemand Ihnen das Folgende entgegnet: Diese Unfähigkeit ("keine andere Wahl") die Politik "durch die angeborene Dummheit, Zurückgebliebenheit, Komplexe und zivilisatorische Unreife ihrer politischen Elite" zu erklären, kommt alleine Ihnen zu. Ihnen ist diese Unfähigkeit, komplexe Sachverhalte zu verstehen (=Dummheit) leider angeboren. Andere Menschen, die klüger sind als Sie, können sich diese Zusammenhänge auch auf eine anspruchsvollere Weise verständlich machen. Aber auch diese Tatsache, dass andere Menschen hier mehr Einsicht haben, können Sie nicht verstehen, da Ihre Dummheit leider angeboren ist.

Im Übrigen rate ich Ihnen, nicht so leichtfertig mit Fachbegriffen aus der Psychoanalyse zu operieren; und schon gar nicht sollten sie versuchen, diese so unproblematisiert auf Gesellschaften zu übertragen. Das geht nicht und hat keinerlei Erklärungsleistung. Es befriedigt allenfalls Ihren dumpfen Drang, andere abzuwerten.

Bruno hat gesagt…

Leider kann ich keine Rationalität in den Handlungen des Polen erkennen. Ich mache es mir einfach und setzte diese polnische Nation mit ihrer Regierung gleich - immerhin hat diese polnische Nation ihre eigene Regierung zu tragen.

Es kann nicht im Interesse Polens sein, seinen mächtigen Nachbar zu provozieren und Waffen auf seine Grenzen zu sammeln. Und zwar im Verbund mit einem Land, dass keiner Verpflichtung, keinen einzigen, in seiner aussenpolitischen Geschichte nachkam und ihre Verbündeten immer nur betrogen und belogen hat. Dieses Verhalten Polens wird für Polen nicht gut ausgehen. Das müsste sogar Ihnen klar sein. Wenn ein Land, eine Nation immer wieder die gleichen Fehler begeht, im Nachhinein aber stets andere für ihr Schicksal verantwortlich macht, dann hat dieses Land, diese Nation schwerwiegende Probleme, die nicht einmal mehr mit Hilfe von Psychoanalyse erklärbar sind.

Noch was: Länder wie Polen vergessen eine sehr wichtige Sache. Die heute so abgöttisch verehrte USA fing sich für Europa im Zweiten Weltkrieg erst dann zu interessieren, als die Sowjetunion von Hitler nicht in die Knie gezwungen werden konnte. Der Verbündete USA unternahm übermenschliche Anstrengungen und zerstörte sogar ihre eigene Wirtschaftsbasis (Abkoppelung des Dollars vom Gold), nicht weil sie uns allen in Europa schnell und selbstlos helfen wollte, sondern weil sie verhindern wollte, dass die Sowjetunion als alleiniger Bezwinger Hitlers dasteht. Wäre Hitler damals mit der Sowjetunion fertig geworden, hätten die USA auch mit ihm ein Deal gemacht. So wie sie es mit unzähligen brutalsten und blutrünstigsten Regimes auf der ganzen Welt seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute getan hat - immer im Eigeninteresse, nie im Interesse irgendjemanden anderen.

Denken Sie drüber nach.

der unbequeme hat gesagt…

Angeboren ist natürlich nichts. Anerzogen dagegen sehr wohl. Das gesellschaftliche Klima in Polen ist nun mal so, dass man sein Land als ewiges Opfer zu sehen hat. Ohne eine pathetische Grundhaltung und eine gesunde Prise Russophobie kommt man in Polen nicht weit. Nach der Wende hat sich wieder die konservativ-nationalistische Elite etabliert, die das Land ideologisch im Griff hält.

Es ist übrigens auch falsch zu behaupten, ohne die NATO hätte Russland schon längst das Baltikum oder Polen überfallen. Russland ist kein Agressor und hatte noch bis vor kurzem die Bereitschaft, mit allen friedlich zusammenzuleben - bis man ihm nach und nach die Unmöglichkeit vor Augen führte. Finnland ist noch nicht mal NATO-Mitglied, dennoch denkt in Russland niemand daran, Finnland anzugreifen, obwohl es dort sicherlich viel mehr zu holen gäbe, als in Georgien. Das liegt daran, dass Finnland Russland nicht provoziert. Auf normal menschliche Beziehungen wird normal menschlich reagiert. Die Russen sind doch keine Barbaren. Wenn jemand jedoch ständig versucht, zu provozieren, sei es mit Raketen, mit Grabschändungen oder mit Artillerie, dann verschlimmert er die Beziehungen selbst. Das ist absolut natürlich. Sie sagten etwas über polnische Interessen, die man verstehen müsste. Ich sage Ihnen: die polnischen Interessen liegen objektiv vor allem in einer guten Beziehung zu Russland. DAS, nicht Raketen, werden seine Sicherheitslage verbessern.

Anonym hat gesagt…

Sie mögen beide Recht damit haben, dass die Raktenstationierungen langfristig zum Nachteil Polens ausschlagen könnten. Vielleicht aber auch nicht - das wird sich zeigen.
Wie auch immer, darum ging es mir nicht. Mir ging es darum, dass die Polen Gründe haben, so zu handeln. Wir sollten das nicht vorschnell abtun, weil es uns nicht gefällt.
Es geht hier doch nicht um Provokation. Polens Interessen liegen in friedlichen Beziehungen zu Russland. Oder besser: in einer Wahrung der eigenen Stabilität. Die ist nicht dauerhaft garantiert, wenn man Russland nichts entgegensetzt. Russland hat imperiale oder mindestens hegemoniale Ansprüche. Wie kommen Sie auf die Idee, dass bei einer derartigen Asymmetrie von Russland und den es umgebenden Nationen es bei einem Entgegentreten auf gleicher Augenhöhe bleiben würde? Die Ängste Polens sind nicht unberechtigt. Schauen Sie sich doch die Rhetorik Russlands an, Georgien gegenüber: man habe die Georgier "bestraft"(!). Oder Polen gegenüber: es werde "zur Hölle fahren"(!). Das klingt mir nicht nach einem Interesse an gleichrangiger, "menschlicher" Partnerschaft. Und das ist auch nicht bloße Rhetorik, sondern verrät etwas über die zugrundeliegenden Ansprüche. Russland will Macht. Vor diesen Machtansprüchen wollen Polen, die baltischen Staaten, die Ukraine, Georgien usw. ganz einfach nur geschützt sein. Es fällt mir schwer zu glauben, diese Staaten seien langfristig sicher vor russischer Einflussnahme, wenn sie sich nicht klar positionieren würden.


Von der Bezugnahme auf den Zweiten Weltkrieg halte ich gar nichts. Das ist weder geschichtlich korrekt, noch macht es Sinn, zu unterstellen, die USA würden in einen Weltkrieg eintreten, weil sie "verhindern wollte, dass die Sowjetunion als alleiniger Bezwinger Hitlers dasteht". Das ist völlig absurd. Ein Denken in solchen Kategorien können Sie allenfalls irgendwelchen Bergvölkern unterstellen, die in Blutrachepraxis die eigene Ehre herstellen wollen.
Die USA wurden durch Japan zum direkten Kriegseintritt gezwungen. (Bitte keine Pearl-Harbor-Verschwörungstheorien jetzt.) Darauf folgte die Kriegserklärung Hitlers an die USA.

Sie sollten sich auch genau anschauen, was die USA mit der einen Hälfte Europas nach dem 2. WK gemacht haben, und was die Sowjets mit der anderen Hälfte gemacht haben.
All die Völker, die von den Sowjets 50 Jahre lang unterjocht waren, sind noch keine 20 Jahre lang da raus. Und der russische Bär brummt schon wieder. Wer versteht da bitte nicht, warum diese Länder Angst haben?

Bruno hat gesagt…

Sie sprechen es selber aus: es geht um die gleiche Augenhöhe. Dabei verschweigen Sie ganz elegant, dass Polen nicht auf gleicher Augenhöhe sein kann - weder mit den USA, noch mit Russland. Es kann nur angeben und so tun als ob. Die Gründe dafür sind ganz einfach: weil Länder wie Polen eben keine Macht haben, auf gleicher Augenhöhe mit mächtigeren als es selbst ist, zu sein. Es geht nur darum, wessen Vasall man lieber sein will. Und mit dieser Perspektive hat das Land Polen nichts, womit es sich brüsten könnte. Denn es stösst vor dem Kopf mit seiner sinnfreien Politik entweder eine Seite oder die andere - oder gleich alle gleichzeitig. Statt sich Freunde in Europa und in Russland zu machen, schafft sich das Land nur Feinde - in seiner unmittelbaren Umgebung. Die Ursachenforschung solch eines Verhaltens ist bekanntlich schwierig.

Während die eine Hälfte Europas von der Sowjetunion unterjocht wurde, so wie Sie es sagen, hatten wir es, in der andern Hälfte wirklich schön und bequem. Wir wurden in ein Militärbündnis hineingezwungen, das uns heute erlaubt in Afghanistan(!) Krieg zu führen; wir wurden in eine Wirtschaftsgemeinschaft hineingezwungen, die uns erlaubt brav im Schlepptau des US-Titanic zu segeln - bis zum bitteren Ende; wir haben ganz schön auf Plump gelebt all die Jahre, die Generationen vor uns so verschuldet, dass es einer Heuchlerei gleichkommt, vom Wohlstand in unseren Breitengraden zu reden. Ganz zu schweigen vom Leid und Elend, dass wir zusammen mit unserem "Verbündeten" den USA, den Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas mit unserer expansionistischen und hemmungslosen Ökonomie, genannt Marktwirtschaft, zugefügt haben. Ganz zu schweigen von den weltweiten ökologischen Folgen unseres "Fortschrittes" etc etc.

Seien Sie also vorsichtig mit solchen Vergleichen. Und denken Sie immer daran, dass wir so lange und so effektiv belogen werden konnten, nur weil es gleichzeitig eine andere Hälfte Europas gab, der es nicht gegönnt war, endlos Unmengen Dollars inflationsfrei zu drucken und sich katastrophal in alle Ewigkeiten zu verschulden. Und denken Sie darüber hinaus immer daran, dass der Bär von dem Sie reden, heute schuldenfrei, ökonomisch völlig gesund und wirtschaftlich im Aufbruch (Bitte keine Petrodollars-These jetzt) da steht - im Gegensatz zu uns "den Glücklichen".

Nichts ist so wie es scheint.

der unbequeme hat gesagt…

Niemand muss Angst haben, wenn er nicht selbst zur Eskalation beiträgt. Ja, Russland wollte die Georgier "bestrafen" - und das ist auch gut so, nach dem Massaker von Zchinvali, den toten russischen Friedenstruppen und Bürgern. USA hätte in der selben Situation genauso gehandelt, wenn nicht noch viel härter. Der Irak wurde überhaupt ohne Grund überfallen und die Opferzahl geht in die Hunderttausende.

Die Amerikaner haben Hitler zwar 1941 den Krieg erklärt, doch der war von der Art des Sitzkrieges der Franzosen. Die Hauptlast des Krieges lag mehrere Jahre lang allein auf der Sowjetunion - mit all den Opfern, die das bedeutete. Erst als sich der sowjetische Sieg eindeutig abzeichnete, landete der Ami im Sommer 1944 in der Normandie, um ohne großen Widerstand noch Westeuropa zu schnappen. Polen sollte bei aller Ambivalenz der Beziehungen mit Russland dem russischen Soldaten auf ewig dankbar sein, dass es heute überhaupt kulturell und physisch existiert und die Polen heute nicht als sterilisierte Arbeitssklaven auf Großfarmen im Gouvernement Ostland verrecken.

Anonym hat gesagt…

Sie wissen um den Hitler-Stalin-Pakt und das Massaker von Katyn?

Anonym hat gesagt…

Bruno, das Russland, von dem sie sprechen, das "heute schuldenfrei, ökonomisch völlig gesund und wirtschaftlich im Aufbruch" ist, ist wohl jenes, dessen Bevölkerung sich tot säuft (Lebenserwartung dank Vodka auf Tiefstand), jenes Land das in Wahrheit alleine von seinen Ressourcen (Öl, Gas) lebt (klar, dass es daher keine anderen Pipelines (z.B. über Georgien) nach Europa duldet, als russische) -- Ressourcen, die wir in vielleicht 60 Jahren kaum noch benötigen werden! Was dann? Alleine darauf setzt Russland, während die neuen russischen Millionäre das Geld ins Ausland schaffen. Diese Gesellschaft schafft den Sprung in die postindustrielle Moderne nicht.
Während beispielsweise China auf Industrie und Hochtechnologien setzt, setzt Russland nur auf seine Ressourcen. Das wird nicht gut gehen.

Russland implodiert irgendwann, so viel ist gewiss. Beten wir, dass es nicht explodiert!

Bruno hat gesagt…

Sie dürfen solche Wunschvorstellungen hegen, das ist Ihr gutes Recht. Wenn ich aber Sie wäre, würde ich nicht darauf spekulieren.

Das Russland von heute ist nicht Russland zu Jelzins Zeiten. Und das wird es nie wieder sein. Von der Implosion ist nicht Russland bedroht, sondern die westliche Wirtschaft, die in Wahrheit ein Luftschloss ist. Wenn Sie schon beten, dann beten Sie für uns. Russland wird sich schon selber zu helfen wissen - wie schon immer in seiner glorreichen Geschichte.

Wir sind weder frei noch reich, sondern nur verblendet und grenzenlos in unserer Dummheit und Überheblichkeit.

Anonym hat gesagt…

"Glorreiche Geschichte"? Das ist doch lächerlich, zeugt sogar nur von Verbohrtheit, angesichts der Tatsache dass ich zweit Beiträge weiter oben z. B. auf das Massaker von Katyn verwiesen habe.

Anonym hat gesagt…

Was solls. Uns kanns nur Recht sein wenn die Polen mal wieder ihren Arsch hinhalten. Die Polen kennen keine Gnade mit den Russen und den Russen sind die Polen sowieso scheißegal. Lasst sie kämpfen die Slawenärsche...

Anonym hat gesagt…

@Bruno,
danke für Ihre Ausführungen. Ich kann jedes Wort davon unterschreiben und der Eine oder Andere sollte wirklich mal tiefer über all Ihre Argumente nachdenken. Und was Katyn betrifft, das wäre nie passiert, wenn Deutschland die Sowjetunion nicht überfallen hätte. Es läuft hier im Westen gegen Russland alles nach dem Motto "Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken"

Anonym hat gesagt…

"wenn Deutschland die Sowjetunion nicht überfallen hätte", ich meine natürlich, wenn Deutschland den 2. Weltkrieg nicht begonnen hätte !

Anonym hat gesagt…

Ihre Thesen sind lächerlich. Was hat das Massaker von Katyn mit Deutschlands Kriegsbegin zu tun?
Ach lassen wirs.

Anonym hat gesagt…

Dann denken Sie mal ganz scharf nach!

der unbequeme hat gesagt…

Tolles Vorgehen: Einzelne Episoden wie Katyn herausgreifen und den Blick fürs große Ganze hinten anstellen.

Das große Ganze sieht nämlich so aus, dass Polen durch die Sowjetunion in seiner puren Existenz gerettet wurde. Für das historisch und bevölkerungstechnisch ostslawische "Ostpolen" bekam es darüberhinaus als unverdienten Auusgleich umfangreiche deutsche Gebiete. Auch die 40 tristen Sozialismus-Jahre können das nie negativ aufwiegen.

Anonym hat gesagt…

Ich würde "unverdienten Ausgleich" sogar noch dick unterstreichen !

Anonym hat gesagt…

Sie sind lächerlich. Polen wurde nicht durch die SU gerettet, sondern zerstückelt (Hitler-Stalin-Pakt).

Aber nicht nur sind Sie lächerlich, sondern unverschämt und gefühlskalt, indem Sie das Massaker mit seinen zigtausend Genickschüssen als kleine Sache abtun ("Einzelfall").

An den scharfen Nachdenker: Warum sagen Sie es mir nicht einfach? Das Massaker war 1940, der Angriff auf die SU 1941. Was hat das Massaker mit dem Kriegsbeginn Deutschlands zu tun?

Anonym hat gesagt…

Schließlich soll angesichts wilder Thesen von einer "glorreichen Geschichte" Russlands nicht ausgelassen werden, dass das Sowjetimperium mehr Menschen auf dem Gewissen hat als irgend ein anderes Reich in der Geschichte der Menschheit. Stalin ist vermutlich der größte Massenmörder der Geschichte. Betrachtet man alleine die Opferzahlen, so kann Hitler nicht mithalten.

Es ist schon empörend, was hier abgeht. Gut dass ich mal reingeschaut habe um Ihren Dogmatismus und latenten Faschismus aufzuscheuchen und ans Licht zu kitzeln.

Anonym hat gesagt…

Soweit ich weiß, begann der 2. Weltkrieg am 1. September 1939 mit dem Angriff Deutschlands auf Polen. Nur eine Woche vorher wurde der Hitler-Stalin-Pakt unterzeichnet. Raten Sie mal, warum ?!

Anonym hat gesagt…

Stalin ist nicht Russland, genauso wenig wie Hitler Deutschland ist !!!

Bruno hat gesagt…

Sie sind Lächerlichkeit in Person, die Sie hier immer wieder Ihren Widersachern vorwerfen. Und faschistisch waren tatsächlich einige der heutigen "Demokratien" und "Mitglieder der neuen EU" - Russland und die Russen waren das NIE. Und werden es auch nie sein.

Ein Provokateur wie Sie kann nicht anders, als bei diesem Thema Sowjetunion mit Russland und Stalin mit Russen gleichzusetzen. Ich setzte hier in dieser Diskussion auch Polen mit ihrer Regierung gleich. Während aber die Polen ihre Regierung wählten und sie immer noch unterstützen, wurden die Russen durch Stalin abgeschlachtet und MUSSTEN ihn ertragen.

Sie beschränkter Propagandist! Schauen Sie hier ruhig nie wieder vorbei, tun Sie uns den Gefallen. Mit Ihrer Rhetorik können sie das deutsche Stimmvieh vielleicht noch mit Ihren Blödeleien überzeugen, aber keine halbwegs informierte Menschen.

Bleiben Sie mir erspart und leben Sie wohl.

Anonym hat gesagt…

Der Kommunismus ist ein Faschismus. Sie Naivling glauben wohl tatsächlich, Faschismus sei einzig und nur das NS-Deutschland..

Bruno, Faschisten wie Sie können wohl nur beleidigen. Eine Beleidigung ist aber kein Argument, das müssen Sie, bei aller Ihrer Irrationalität irgendwann einsehen. Oder auch nicht. Wie auch immer.
Das ist auch der Grund, warum es den Ratschlag gibt: Mit Faschisten diskutiert man nicht. Ich Trottel habe es trotzdem vesucht. War natürlich ein Fehler. Zumindestens aber habe ich offengelegt, woher bei Leuten wie Ihnen der Wind pfeift. Jetzt dürfen Sie mich natürlich gerne aus Ihrem warmen Nestchen des geschlossenen Diskurses verstoßen. Harrrrr

Anonym hat gesagt…

Und nochmal an den scharfen Nachdenker: Warum sagen Sie es mir nicht einfach? Das Massaker war 1940, der Angriff auf die SU 1941. Was hat das Massaker mit dem Kriegsbeginn Deutschlands zu tun?

Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, es macht einfach keinen Sinn. Sie haben allen Ernstes versucht zu behaupten, die SU hätten dieses Massaker ja nur begangen (sie meinen natürlich: begehen müssen), weil Deutschland den Zweiten Weltkrieg begann. Das müssen Sie wirklich mal offen legen, wo hier die Zusammenhänge zu suchen sind.
Das Massaker hat die SU begangen, weil sie Polen zum Sklavenvolk machen wollte.

Anonym hat gesagt…

Wie wenig informiert Sie hier sind, zeigt sich doch gerade an Aussagen wie diesen:
"Und was Katyn betrifft, das wäre nie passiert, wenn Deutschland die Sowjetunion nicht überfallen hätte."
Da werden mal eben Ereignisse zeitlich vertauscht, damit es passt - wobei dann immer noch ungeklärt wäre, wo hier die Kausalzusammenhänge zu suchen wären..Einfach nur lächerlich.


Das Ganze lässt sich nicht verstehen, wenn man das Einzelne nicht kennt. Und dass hier offensichtlich völlige Unkenntnis vorherrscht, spricht wohl für sich.

Anonym hat gesagt…

Ok , für Sie nochmal langsam zum mitschreiben !
1."wenn Deutschland die Sowjetunion nicht überfallen hätte", ich meine natürlich, wenn Deutschland den 2. Weltkrieg nicht begonnen hätte !

22. August 2008 05:57

2.Soweit ich weiß, begann der 2. Weltkrieg am 1. September 1939 mit dem Angriff Deutschlands auf Polen. Nur eine Woche vorher wurde der Hitler-Stalin-Pakt unterzeichnet. Raten Sie mal, warum ?!

22. August 2008 12:58

Und wenn Sie nicht bereit sind über argumente nachzudenken, die Ihnen nicht passen, dann stellen Sie bitte auch keine Fragen.

Anonym hat gesagt…

ach so. sie meinen "natürlich"... soso..

Ich schlage vor, Sie besorgen sich erstmal eine Chronik des Zweiten Weltkrieges, dann Monographien zu Stalin, Sowjetunion, Hitler usw. Vergessen Sie bitte auch nicht, sich mit Faschismustheorie, u. a. könnten Sie Adorno: The Authoritarian Personality lesen..

Nicht zuletzt sollten Sie sich ein Buch zur Argumentationstheorie etwas genauer anschauen.

Anonym hat gesagt…

Sie trauen mir zu, englisch zu können - immerhin.

Anonym hat gesagt…

Ach kommen Sie, das gibt es auch in deutscher Ausgabe. Ich glaube eh nicht, dass es an der Sprache scheitern wird. Nicht an der Sprache, nein...

der unbequeme hat gesagt…

Leute, wie wäre es, die Beiträge wenigstens zu signieren? Es ist echt schwierig, hier noch etwas mitzuverfolgen.

Anonym hat gesagt…

Wozu signieren? Die Sache ist doch glasklar - es sind in diesem Forum zwei mitteilungsbedürftige Besserwisser und Allesversteher aneinander geraten. Der Inhalt der Kommentare wird da zur Nebensache... Gez. böser Junge

Anonym hat gesagt…

Wenn einem selber nicht einfällt, muß man nicht zwangsläufig andere beschimpfen!

Anonym hat gesagt…

Oh, ich hätte durchaus etwas zu sagen! Z. B., daß nach zwei Wochen Dauer-Anti-Rußland-Propaganda des Westens erfreulicherweise in D nun Stimmen laut werden, die die Lage besonnen und wahrheitsgetreu beurteilen. Herr Weisser zum Beispiel, ein Admiral a.D. Weisser warnt vor Scharfmachern in der NATO (!) und verweist dabei insbesondere auf die USA, GB, PL + Balten, die die NATO auf einen gefährlichen Konfrontationskurs mit Rußland gebracht haben. Der Gastbeitrag des Admirals a.D. ist im Kölner Stadt-Anzeiger nachzulesen. Ich hoffe, die ganze Wahrheit des jüngsten Georgien-Kriegs kommt irgendwann mal ans Tageslicht, damit die wahren Kriegstreiber, die USA, entlarvt werden.
Dies möge reichen als Kommentar. Längere Kommentare liest eh keiner... Gez. böser Junge

Anonym hat gesagt…

@böser Junger,
na das laäßt doch hoffen und ist mal ne gute Nachricht ;)

andreas solf hat gesagt…

Winston Churchill sagte am 24. Januar 1965 "I'm bored with it all" - "Alles langweilt mich". Passt irgendwie. Immer. Auch zur Diskussion.

Oder wie gefällt Ihnen dieses Zitat: "It is a good thing for an uneducated man to read books of quotations" - "Für einen ungebildeten Menschen ist das Lesen von Zitatensammlungen eine gute Sache".

Diese beiden Zitate lassen sich leicht belegen. Aber wo - bitteschön - steht das Zitat mit den fehlenden Hirnzellen der Polen? Wann soll Churchill das gesagt haben? Und welche Regierung hatte er damit gemeint?

"Wer missioniert sollte dabei auch die Bibelstellen nennen, auf die er sich beruft." (Andreas Solf, 2008)

der deutsche michel hat gesagt…

Den virtuellen Lorbeerkranz erhält heute der Herr der Herr mit der offenen Hose und den Filzpantoffeln. Möge er uns bis in alle Ewigkeit mit seiner geistigen Onanie beglücken ...usw usw

Leute, trinkt mal`n Bier und entspannt euch...ich glaube nämlich, hier ist heut kein Blumentopf mehr zu gewinnen und die grosse Show findet eh ohne Hobbypolitiker wie euch statt

Felek hat gesagt…

Hah,ja, aber wenn Russland an der Grenze der balt. Staaten seine Manöver macht ist das SELBSTVERSTÄNDLICHTS in Ordnung und die minderwertigen Balten sollten gefälligst das Maul halten, schliesslich darf Russland ja alles. Ich hoffe, China installiert mal Raketen an der russ. Grenze.Dann freue ich mich schon auf Deinen Artikel, in dem Du dich darüber auslässt was für ne Megafrechheit das ist lol
Was verstehts Du unter "konstruktiver Beziehung"? So wie damals,unter dem Stiefel der Sowietunion? Würde mich mal interessieren.
Übrigens, wie passt Dir das hier?
Den Unterschied macht in Russland die niedrigere zivilisatorische Reife sowie der tiefsitzende Komplex eines historisch unterlegenen Rivalen aus. Russland Daseinszweck ist ohne die Möglichkeit, es dem großen chinesischen Feind immer wieder zu zeigen, unvergleichlich öder.
Nett,oder? Wenn weiterhin soviele Millionen Chinesen nach Sibirien ziehen wird das vielleicht mal so gesagt werden :-D Ausserdem, ich Gegensatz zu Russland hatten die Chinesen schon Manieren,Schrift und Philosophie,Strassenbau ect. als die Urrussen noch durch die Wälder liefen und Hirsche jagten :-D

natürliche Konsequenz im Fall der Fälle erinnern
Typisch UDSSR,keine menschliche Zurückhaltung.

russische Nuklearpotenzial nicht außer Kraft setzen können
Richtig,aber es würde das russ. Erpressungspotential ausser Kraft setzen.So ein Mist aber auch.