Freitag, 5. Januar 2007

Vorwort

Dies ist mein erster Eintrag in diesem Blog. Warum habe ich ihn angelegt? Um mich auszudrücken. Es schwirren viel zu viele Gedanken und Überlegungen in meinem Kopf herum und wollen schließlich der Welt mitgeteilt werden. Natürlich gibt es auch Diskussionsforen, doch so richtig geeignet sind sie dazu meiner Meinung nach nicht. In manchen gibt es Zensur, in den anderen Trolle, die interessante Diskussionen zumüllen. Und schließlich bleiben dort wertvolle Aspekte und Überlegungen zerstreut und gehen mit der Zeit verloren. Hier besteht dagegen die Möglichkeit, alles auf einem Ort zu haben, handlich und übersichtlich. Eine Kollektion von Ansichten, die meine politische und gesellschaftliche Weltanschauung ausmachen, alles auf einem Haufen...

Da ich regelmäßig die deutschsprachige Medienwelt über Russland studiere und mich oft über ihre mangelnde ethische Qualität und strategischen Weitblick aufregen muss, kam mir die Idee, diesen Blog als Sammlung von kommentierten Beispielen der Russland-Berichterstattung zu nutzen. Vielleicht gelingt es mir ja, dem einen oder dem anderen, der sich für Russland interessiert, die Augen auf interessante Vorgänge zu öffnen und die Tücken der medialen Schlacht, die tagtäglich stattfindet etwas besser begreiflich zu machen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein wichtiges Anliegen, auf das ich gerne hinweise:

http://www.desib.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=758

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank für dieses Blog.
Du sprichst mir mit deinen Beiträgen aus dem Herzen!

Ich habe dein Blog per RSS abonniert, bitte weiter so!

Klaus

Bro hat gesagt…

Ich finde den Blog wirklich super. Wer selbst noch nie in Russland gewesen ist, denkt nur in den Schablonen, die die Medienwelt erstellt hat. Korruption, Mafia, fehlende Menschenrechte... Niemand sieht das Positive, Fantastische, Aufregende in diesem Land. Gut, dass mal jemand Aufklärungsarbeit leistet. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, andere Leute von diesem Land zu überzeugen.

Britta

Anonym hat gesagt…

Hi, vermutlich wirst Du das hier gar nicht mehr lesen, aber ich muß meine Gedanken dennoch loswerden.
Es ist beunruhigend was in der Welt passiert. Aus Deinen Worten spricht oft die selbe Traurigkeit über die Dinge, wie ich sie empfinde, wenn ich mich in der Welt umschaue. Das Maß an Grausamkeiten scheint stetig zu steigen, wo doch so viele von Vernunft reden in diesen Tagen.
Jedoch schreibst Du oftmals auch mit Wut, Zorn und Zynismus. Klar Du mußt Dir Luft machen, weil man sich manchmal einfach ohnmächtig fühlt, nur beschränkt es gelegentlich Deine Sichtweise und behindert Deinen Geist.
Es krankt nicht an den Idioten überall, sondern daran das wir uns die Idioten ohne Werte, wie Achtung vor dem Leben in jeder Form,Verantwortung usw., selber heran ziehen. In erster Linie sind wir alle Lebewesen, in zweiter Menschen, in dritter haben oder hatten wir eine Familie. Das sind Dinge welche wichtig sind! Nicht welchem Land oder welcher Nation wir angehören.
Wichtig wäre es jedem Kind der Erde die Bedeutung von Werten zu lehren und zu sehen daß sie eine vernünftige, kostenlose Bildung erhalten. Und das ohne sie in bestimmten Bereichen künstlich dumm halten zu wollen. Darum sollte sich jedes Land mehr als alles andere kümmern. Denn sie sind unsere Zukunft.
Davon abgesehen ist jeder Kopf eine unwiederbringliche Ressouce an Wissen. Meiner Meinung nach die wichtigste exth. Ressource überhaupt! Unter diesem Aspekt ist es reichlich dämlich bei Kriegen um die Resourcen, genau diese zu zerstören. Manchmal frage ich mich, ob die die das verzapfen auch mal nachdenken oder ob sie nur noch mit einem Brett vor dem Kopf herum laufen. Wir alle lieben den selben Himmel und die Sonne auf unserer Haut. Die Welt ist einfach schön! Wir alle leben zusammen hier. Es macht keinen Sinn grausam zu sein, oder gar Leben zu zerstören. Selbst die unausgereiften Idioten hat jemand auf die Welt gebracht. Und jeder, selbst die unausgereiften, wollen einfach nur leben. Du kannst Deinen Ängsten nicht davon laufen. Du mußt lernen damit zu leben. Feinde sind nur dort, wo wir uns Feinde erschaffen. Der einzig wirklich Feind ist die Angst in uns drinnen. Anstatt uns manipulieren und benutzen zu lassen, sollten wir helfen, da wo Hilfe von Nöten ist. Bedingungslos und Unvoreingenommen. Von Mensch zu Mensch. Wir sollten Respekt haben vor unseren Nachbarn. Meiner Meinung nach ist auch der Mann aus Übersee nicht unintelligent, nur oft unausgereift in seinen Ansichten. Aber er hat Potential. Wäre gut wenn er seinen Job noch etwas behalten würde. Leider sägen auch an seinem Stuhl diverse Kräfte. Vielleicht schafft er es ja dennoch und vielleicht erweitert sich sein Horizont noch etwas. Dann waren die Hoffnungen und Visionen von mehr Partnerschaft und weniger Mißtrauen eventuell doch nicht vergebens. In diesen Kreisen sollte man mit Respekt und Verständnis agieren. Jeder hat miese Tage und die Belastung in dem Job ist enorm. Wenn man nicht versucht sein Gegenüber zu verstehen, sondern nur auf seinem eigenen fixen Standpunkt beharrt, ist eine Lösungsfindung nahezu unmöglich und die Fronten ohne inhaltichen Grund verhärtet.....
Entschuldige das ist jetzt reichlich ausschweifend geworden. Ich habe mich hinreissen lassen, aber es ist mir wichtig. Genau wie Dir. Und wer weiß, vielleicht liest das hier ja doch mal jemand an der entsprechenden Stelle... wäre wünschenswert.
Und bitte, es liegt mir fern Dich in irgendeiner Weise zu schulmeistern oder Dich zu kritisieren. Deine Posts berühren mich im Innersten. Ich wollte nur dem zu Grunde liegenden Aspekt des Menschen etwas mehr Bedeutung schenken, angesichts der weit verbreiteten unreifen Kindergartenallüren. Alles was wir hier finden, findet sich auch in jedem Kindergarten nur weit aus weniger extrem und ohne weitreichende traurige Folgen.
Gruß CK

Anonym hat gesagt…

Und nun? Was wird mit der noch immer angespannten Situation? Wie kann der Schlamassel wieder in Ordnung gebracht werden? Und das bitte gleich, solange noch die selben Leute am Werk sind und sich nicht die nächsten ausprobieren dürfen. Zuviele mußten schon über die Klinge springen.
Verantwortung sollte übernommen werden.
Neben der Versorgungsstruktur, welche wieder erstellt werden muß, könnte ebenfalls, über eine Art Internetportal, die Möglichkeit für die Bevölkerung erschaffen werden, sich mit einem ja/nein Votum zu allen anstehenden Punkten zu äußern. (das wäre übrigens auch für unsere Breiten eine nette Idee die der jetzige Karlspreisträger mal überdenken sollte, Anscheinend liegt ihm ja etwas an seinem Job in den zusammen geschlossenen Ländern. Auch an anderen Stellen, könnte diese Variante interesant sein.)

Wir nehmen uns selbst viel zu wichtig. Aber wir sind nicht allein auf der Welt. Und wir tragen die Verantwortung für das was wir tun. Es wird zeit vernünftig miteinander umzugehen. Weltweit. Bitte.
Gruß CK

Anonym hat gesagt…

Um Vernunft zu wecken, müssen Fragen gestellt werden.Wann und warum werden andere als Bedrohung empfunden? (Oder in Kindergartensprache: Warum magst Du mich nicht? :o)))) Wie sollte die Welt sein… Das Bewußtsein für zu unrecht geschehene Dinge muß nach vorn gebracht werden, damit es nicht wieder geschieht.
Und die Befragten müssen Zeit zum nachdenken haben. (Ja,ja schon klar. Nicht jeder ist glücklich, wenn andere nachdenken. (:| aber ohne nachdenken geht es nicht.)
Probleme gibt es im großen (global) wie im kleinen (familiär).
Allerdings sitzen wir alle im selben Boot. Wir haben nur diesen Planeten als Lebensraum, im Moment.
D.h. Wir beeinflussen in jedem Fall, egal was wir machen, mehr oder weniger, den Rest der Welt. Von dieser Verantwortung kommen wir auch nicht los.
Für alles was Du tust in Deinem Leben, mußt Du gerade stehen. Da ist niemand, der Dir das auf wundersame Weise abnimmt. Ob Du der wichtigste Mensch auf Erden bist (oder Dich nur für selbigen hälst) oder ob Du ein kleines Licht bist, Du bist Verantwortlich für all Dein Handeln. Ob Du nun eine Blume pflanzt, jemanden eine rein haust, ein Kind auf die Welt bringst, Leben zerstörst oder es schützt und achtest. Völlig egal was Du machst. Du ganz allein trägst die Verantwortung dafür!
Keiner kann uns diese Last nehmen! All zu oft schieben wir diesen Aspekt von uns.
Auch wenn verschiedene Modelle (Staat, Religion usw.) existhieren um sich der Angelegenheit zu entziehen. Es funtioniert nicht ohne das Du Deine Souveränität verlierst. Du bist und bleibst verantwortlich für das was Du machst oder auch unterläßt. Das muß jedem absolut klar sein. Und wenn Du gut bist, übernimmst Du auch noch einen Teil der Verantwortung für andere in dem Du Dich um Sie kümmerst. Aber wie gesagt, das funtioniert nur bis zu einem gewissen Grade, denn Gedanken lassen sich nicht kontrollieren. Selbst ein Baby kannst Du nicht davor bewahren sich zu erschrecken. Man kann einfach nicht alles kontrollieren. Jeder muß lernen Verantwortung für sich zu übernehmen. Deshalb muß man vorher genau überlegen was passiert, wenn man agierst. Ehe Du hinterher den ganzen Kram wieder auf dem Tisch hast. Denn was nützt es, wenn das Problem immer wieder um die Ecke biegt, solange Du keine eindeutige Lsg. hat. Also besser keine halben, schlampigen Sachen machen. Benutz' Deinen Kopf. Dafür haben wir ihn. Simuliere in Gedanken den Vorgang. Schau' Dir die Folgen an und überdenke die Konsequenzen. Ist das
daß Ergebnis was Du willst? Wenn nicht finde einen anderen Weg. In der Regel sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht und verheddern uns hoffnungslos in unsinnigen Details. Dinge muß man aus der Ferne betrachten und im alle Wege gehen. So unangenehm sie auch sein mögen. Damit der passende Weg gefunden wird, dem man folgen kann ohne dabei Bauchschmerzen zu bekommen. Und in den seltensten Fällen werden es gerade Wege sein. Jedoch egal welchen Weg wir beschreiten, wir sind nicht allein und müssen Rücksicht auf den Rest der Welt üben. (Miteinander lebt es sich doch ohnehin viel angenehmer, als mit diesem ständigen Kleinkrieg und rumgezicke. )Eigentlich wollen doch alle das gleiche. Nämlich mit allen angenehmen Seiten leben.Und das geht nur über Produktivität. Und minderbemittelte Arbeitssklaven egal welcher Art, sind dabei eine grenzenlos dumme Idee, da auch sie einen Kopf zum denken haben und wer sieht schon gern Elend um sich herum?. Man kommt also nicht darum, selber den Buckel krum zu machen und auch mal zu teilen. Denn mit das ist meins, geht’s eben nun mal nicht.
Ich mußte das mal los werden, weil mich das Gefühl nicht losläßt das es auf fruchtbaren Boden fällt. Soviel um uns herum passiert, ohne das sich jemand eine allzu große Platte über die in der weiteren Zukunft liegenden Folgen macht. Oft sind nur Kurzsichtige Denker am Werk. Wobei Papa einen sehr umsichtigen Weg zu beschreiten scheint. Das macht ihn ebenfalls symphatisch.
Lösch' es einfach, wenn es Dir als unsinnig erscheint. Dann halte ich meine Klappe. :o) versprochen
Gruß CK

Anonym hat gesagt…

Kleine Korrektur: Dinge muß man aus der Ferne betrachten und im Geiste alle Wege gehen.

Anonym hat gesagt…

Wenn man die Entwicklung des Gesamtbildes in den letzten anderthalb Dekaden betrachtet, wird man irgendwie das Gefühl nicht los, das sich die ausgelegte Schlinge immer enger zieht. So als ob, jemand im Hintergrund alle Fäden in der Hand hält und sämtliche offensichtlichen Akteure nur Spielfiguren auf dem Brett in einer perfiden Schachpartie sind, um einen einzelnen matt zu setzen. Was für eine haarsträubende absurde Idee! Würde jemand derart viele Möglichkeiten besitzen? Und diese auch anwenden, ohne auch nur einen einzigen Gedanken an all das Blut und die Tränen die darum vergossen wurden, zu verschwenden? Das wäre mehr als morbide. Käme überhaupt jemand der so von Haß zerfressen wäre in eine derartige Position ohne sein Gesicht zu zeigen ?
Allein der Gedanke das es sich bei dem ganzen Mist, neben allem anderen, evtl. um einen persönlichen Rachefeldzug gegen eine einzelne Person handeln könnte, läßt einem den Magen umdrehen.
Also hoffen wir lieber das die ganze Zuspitzung der Lage über die Jahre hinweg nur aufgrund unbedachter Handlungen, kurzsichtiger Gewinnsucht und allg. Oberflächlichtkeit zustande kam.
CK

Anonym hat gesagt…

Was wäre eigentlich wenn sich die beiden großen Jungs doch mal wieder zusammen setzten ? (auf einen Tee oder so - völlig ungezwungen auf neutralem Boden ;o))) und auch Papa ist hier nur ein großer Junge :o)) Dabei könnten sie sich vielleicht gegenseitig mal richtig in Augenschein nehmen ohne den ganzen Rattenschwanz von Verpflichtungen hintendran gleich nach vorne zu schieben. Nur als zwei Menschen. Und eventuell würden Sie bemerken, daß Sie beide ganz nett sind und ähnliche Probleme an der Backe haben. Trotz aller unterschiedlichen Sichtweisen .......
Gruß CK

Anonym hat gesagt…

Trotz allem was um uns herum passiert, sind wir alle nur irgendjemandes Kinder. Und viele Konflikte entstehen aus der Tatsache heraus, daß wir uns in bestimmten Bereichen auch wie Kinder benehmen - undurchdacht und allem voran kurzsichtig, aber mit einem Ego jenseits von gut und böse. (Und wie viele glauben erwachsen zu sein und mit Ihrem Wissen Wunder was darzustellen und sind doch bei jedem Mist, ganz Kindermanier, tödlich beleidigt. Ganz ehrlich, mir ist noch nicht einer begegnet der wirklich erwachsen ist.) Leider ist das von außen nicht erkennbar, sondern offenbart sich erst durch die Interaktion im Laufe der Zeit. Deswegen ist hier Erklärung, um zu verstehen, und Zeit, zum nachdenken, daß nötigste. ( Dummerweise ist damit noch nicht garantiert, daß derjenige auch schnallt, was man zu vermitteln versucht. Außerdem ist Zeit das kostbarste Gut) Dennoch keiner wird allwissend geboren. Wir alle lernen im Laufe unseres Lebens dazu. Andere von oben herab zu betrachten ist unterentwickelt. Man sollte sich lieber gegenseitig unterstützen bei der Fehlerbereinigung. In diesem Sinne einen fröhlichen Restkindertag ;o) und gute Nacht CK

Anonym hat gesagt…

Warum glauben immer alle Härte zu zeigen ist der richtige Weg? Die „Haudrauf“- Methode bringt doch nicht wirklich Vorteile. Mit Verständnis und Güte hingegen kann man alles bekommen. Nur will man es dann nicht mehr, wenn man mit offenen Augen durch die Welt schreitet. Denn irgendwann kommt der Moment an dem Du merkst, daß es Dich nicht glücklicher macht, anderen die Mittel zum leben zu klauen....Weshalb dies Mama, dem Jungen aus Übersee oder Schokipeter noch nicht einleuchtet, ist schleierhaft. Denn zumindest die ersten beiden sollten genug Rückrad aufbringen um das durchzusetzten, was Sie denken. Bei dem dritten ist das in nächster Zeit eher unwahrscheinlich, denn Ihn regiert die Angst und die Gier im Wechsel.
Was also hält Sie von der Erkenntniss ab??? Es ist unwahrscheinlich, das man mit Papa nicht vernünftig reden kann und dennoch brechen Sie sich alle regelrecht einen Zacken aus der Krone.....Sind Sie so von Ihrer Welt besessen, daß Sie den Rest nicht mehr wahrnehmen ?
Woran liegt es bloß, daß sich die Dinge immer wieder zuspitzen. So als ob jemand immer wieder ein Scheitelchen anlegt, sobald das Feuer auszugehen droht. Und Papa versucht überall der drohenden Eskalation entgegen zu wirken. Was echt bewundernswert ist. Hoffentlich bekommt er genug Schlaf, denn wenigstens er muß weiterhin die Ruhe bewahren und anscheinend für alle anderen noch mitdenken. (Nachdem diese sich als aufgeschreckte Neurotiker erweisen ohne die Dinge richtig von allen Seiten auf den Wahrheitsgehalt zu prüfen). Alles aktive Handeln würde Ihm sofort als Beweis für alles Übel ausgelegt. Das ist verdammt hart bei all den dramatischen Ereignissen. Wie kann man denen auf dem Schauplatz des Geschehens die Hand reichen um zu helfen, ohne eine Katastrophe auszulösen?
Gute Nacht
CK

Anonym hat gesagt…

Gesetze sind nichts unumstößliches. Und manchmal bedarf es Änderungen und Anpassungen um den darin Lebenden bei der Organisation ihres Zusammenseins zu helfen ohne ihnen zusätzliche Beschwerden aufzubürden..
Es ist schließlich nicht so, daß es zuerst Staaten, Gesetze und Grenzen gab, sondern vielmehr hat sich alles im Laufe der Zeit entwickelt und wird sich auch in Zukunft weiter entwickeln. Darum ist dieses berufen auf frühere territoriale Grenzen oder Gepflogenheiten völliger Blödsinn. Die Welt ändert sich nun mal. Damit müssen wir leben. Niemand hat schließlich den Stein der Weisen in der Tasche. Wir lernen beständig dazu. Und unter welcher Verwaltung wir das tun ist eigentlich ebenfalls gleich. Denn das Ziel ist über kurz oder lang das selbe, nämlich das Zusammleben seiner Bewohner und deren Bedürfnisse in allen Bereichen effektiv zu organisieren. Ob dabei Hinz oder Kunz der Häuptling ist, ist dabei nicht von belang. Und ob die Staatsform eine Demokratie, Autokratie, Königreich oder sonst irgendetwas darstellt, ist auch nicht entscheident für das Ergebniß.( Wobei das eine, daß andere gar nicht ausschließen muß. Denn wer sagt denn, das man seine Bewohner nicht auch mal abstimmen lassen darf, wenn man das alleinige sagen hat. Andererseits wird man in vielen ach so demokratischen Staaten so gelenkt, daß man oft gar nicht merkt, wie man über den Tisch gezogen wird. Und das soll besser sein als von vorn herein zu wissen, der und der hat das sagen???)
Es steht und fällt ohnehin nur mit der Einstellung der Leute am Steuer. Sind sie gewillt den Bewohnern zu dienen, sich um selbige zu kümmern und ihr eigenes Leben dafür in den Hintergrund zu rücken, wird das Territorium erblühen und die Bewohner sind zufrieden → kurz Happy End :o))
Andernfalls, wenn sie nur ihren eigennützigen Gedanken folgen, geht es über kurz oder lang den Bach hinunter. (Weshalb Machtgier mit einem solchen Job nicht wirklich vereinbar ist. Denn wer gern angenehm lebt, wird sich nicht rund um die Uhr den „Allerwertesten“ für andere aufreißen, womit das Unternehmen von vorn herein zum scheitern verurteilt ist.)
Familien, Unternehmen, Dynastien, Staaten, Religionsgemeinschaften, allen liegt dasselbe Prinzip zugrunde. Nämlich sich um alle dazu gehörenden zu kümmern und ihr Leben leichter zu machen. Nur allzu oft bilden sich die Möchtegernbosse ein, wer an der Spitze steht, lebt im Schlaraffenland und alle anderen sind nur zum wohlbefinden des „Chefs“ hier. Absurd! Schließlich sind wir nicht im Märchen. Leute macht die Augen auf. Wir sind doch nicht mehr im unterentwickelten Mittelalter, oder etwa doch?
Gruß CK und Danke fürs lesen, entschuldige das ich Dir soviel Platz raube, wie gesagt falls es Dir auf den Geist geht, lösch es einfach und ich werde still sein.

Anonym hat gesagt…

Offensichtlich herrschen hier grundlegende Mißverständnisse in Bezug auf diverse Personen und deren Ansichten vor, welche die rationale Problemlösung mehr als behindern. Lernt zu verstehen und zu zu hören!
Wenn Papa sich die Problemhalbinsel, die als Vorwand äh Grund für den Beziehungskollaps diente, hätte unter den Nagel reißen wollen, warum dann erst jetzt? Gelegenheiten gab es doch schon vorher. Plausibler erscheint der Grund das es tatsächlich „nur“ darum ging selbige samt Inhalt und/ oder Bevölkerung schnell und effektiv vor denen, die momentan das sagen haben, zu schützen. Ziel dabei war es sicher nicht das Gebiet zu übernehmen, sondern eher nur Mittel zum Zweck um es sicher schützen zu können. Die ganze Aktion sieht nach einer reinen Verteidigungsmaßnahme aus, um Schaden zu vermeiden, nicht um welchen bei anderen zu verursachen! Papas Absicht dabei war bestimmt nicht seine Freunde und Partner zu übergehen oder auch zu hintergehen, obwohl es dort wohl so ankam. (Scheint das Hauptproblem zu sein. Alle denken er ist unberechenbar und das obwohl er eigentlich hinreichend seine absolute Zuverlässigkeit bewiesen hat. Er würde sicher niemanden, der sich in der Abhängigkeit seines Landes befindet, einfach so hängen lassen. Er scheint nicht der Typ zu sein, der Freunde hintergeht. Und ganz sicher kann man auch über die Zukunft und in Zukunft mit ihm reden. Nichts ist schließlich in Stein gemeißelt. )
Das mangelnde Vertrauen auf der westlichen Seite, aufgrund von eigenen Ängsten, läßt auch nicht gerade auf Proffessionalität schließen...
Die Entscheidung von Papa diesen Weg zu gehen, war sicher auch ein wenig von Angst geleitet und bestimmt auch von Zweifeln über die Richtigkeit derselben begleitet. Sonst würden sich viele seiner Worte nicht so anhören als ob er die Situation sichtlich bedauert. Andersherum darf man nicht vergessen, daß er sich, durch die bestehenden Verhältnisse, genötigt sah, diesen Weg zu gehen. Warum haben seine Freunde und Partner ihm nicht die Sicherheit vermittelt, das dieser Schritt nicht notwendig wäre??? Vielleicht hätte es eine andere, bessere Option gegeben, aber darüber zu spekulieren ist nun Quatsch. Die Dinge sind, wie sie sind! Damit muß man arbeiten. Ohne Vorurteile und ohne beleidigt zu sein. (soviel zu Erwachsenen :o))
Wo wir bei dem Jungen aus Übersee wären, dem irgendwie das zuhören schwer zu fallen scheint. Vielleicht wäre es angebracht zu überdenken, den Stolz, den man über seine eigene Nation empfindet, lauthals in alle Welt hinaus zu brüllen. Andere könnten das als überheblich empfinden und gekränkt sein, da Ihre eigenen Nationen sicher auch viel großes hervor gebracht haben. Man sollte mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen. Und ich wiederhole: Andere von oben herab zu betrachten ist unterentwickelt! Ein Kind entwickelt sich nicht, weil es immer angeleitet wird, sondern weil man es zum nachdenken annimiert. Im ersten Fall, könnte es zu der Erkenntnis kommen, man unterstelle ihm Dummheit.
Nichts destotrotz erscheint er nett und gerecht, wenn auch etwas stur. (kann mir vorstellen, daß das seine Frau gelegentlich auf die Palme bringt ;o))
Die Welt ist nicht schwarz oder weiß. Erst alle Farben dazwischen lassen dieses wunderbare Gesamtbild entstehen. Und es scheint als ob beide am selben schönen Bild arbeiten, nur trauen sie sich gegenseitig nicht über den Weg. Und dazwischen, im Amt der Vermittlerin mit begrenzten Möglichkeiten, Mama und diverse andere, mehr oder weniger Ambitionierte.
Ich bitte um Verzeihung, falls die Einschätzungen nicht den korrekten Kern treffen. Dies sind lediglich reine Mutmaßungen aufgrund der öffentlichen Informationen. Gruß CK

Anonym hat gesagt…

ach und noch etwas: http://synonyme.woxikon.de/synonyme/wahl.php
falls Du mal ein Synonym brauchst. :o) CK

Anonym hat gesagt…


Was ist es, daß die Leute immer dazu bringt, Besitzansprüche an Dingen geltend zu machen, die ihnen nicht gehören?
Im schlimmsten Fall sind es ganze Länder, die man klaut und bestenfalls „nur“ der Rasenmäher des Nachbarn. Der reine Besitz davon, a la Dagobert, macht einen jedoch nicht glücklich....
Zufrieden auch nicht....(Diese Dinge kommen erst, wenn man mit sich selbst im reinen ist)
Warum schaffen wir es einfach nicht, über unseren Schatten zu springen und anderen das zu gönnen was Sie haben? Zumal, wenn wir ein bisschen in der Erdgeschichte zurückgehen, der Grundbesitz ohnehin nur einverleibt wurde. Schließlich hat keinem, von unseren frühen Vorfahren, je etwas wirklich gehört. Vielleicht sollte man das jetzt auch so halten und seine Dinge als Leihgabe mit dem Recht auf Nutzung ansehen. Der einzige Besitz, den wir haben, ist unser Grips.
Und mit dem ist man gut beraten, fortwährend Fragen zu stellen. Fragen sind der Schlüssel zu allem...
Gute Nacht schlaf gut CK

Anonym hat gesagt…

Was ist der Sinn darin jemanden oder etwas beherrschen zu wollen? Unser Verstand ist dafür da unsere eigene Angst im Griff zu halten. Nicht um andere zu beherrschen. Wenn man bei seinem Weg an eine Sackgasse kommt, muß man beim letzten stabilen Punkt mit einem anderen Weg neu beginnen. (klingt nach Systemwiederherstellungspunkt lol ist auch genauso zu behandeln) Wenn Du aufgibst, kommst Du nicht ans Ziel und der Weg wird immer offen bleiben und in Deinem Geist als nervende Frage seine Runden kreisen. Es bleibt nur, weiter an der Lösung des Problems zu arbeiten bis es erledigt ist und dabei unaufhörlich Fragen zu stellen und darauf antworten zu suchen.
CK
Ps: Warum fehlt dem Adler auf der Fahne eingentlich ein Bein?

Anonym hat gesagt…

Hier gibt es nicht hop oder top, sondern nur ein gemeinsam. Die Interessen von uns sind annähernd die selben, also warum nicht weltweit beständig zusammen arbeiten, als fortlaufend dieser Mist mit das ist meins, nicht deins?????
Schließlich ist es nicht so, das wir alle autark voneinander existhieren können.
Was also ist dabei, wenn wir den anderen Mal nicht permanent unsere vermeintliche Überlegenheit unter die Nase reiben und uns zur Abwechslung auf wichtige Dinge, wie z. B. die Verbesserung der Lebensumstände allerortens, konzentrieren. Und alles ohne Räuber und Gendarm zu spielen.
Alles eine Frage der Organisation und der eigenen Einstellung zu Problemen. Und Überwindung von Ängsten. Habt Vertrauen in Euch und zu Eurem Gegenüber. Spielt im Geist, ohne gleich einen hysterischen Anfall zu bekommen, Euer persönliches worstcase-Scenario unter Einbeziehung aller Parameter durch und fragt Euch, welchen langfristigen Sinn das ganze für Eure vermeintlichen Gegner macht.....
Gruß CK

Anonym hat gesagt…

Es tut mir aufrichtig leid, daß wir unklug genug sind und ständig mit der Sanktionskeule schwingen. Als ob sich so je etwas regeln ließe, mit Druck....
Das ist sooooooooooo unklug! (mir gefällt dieses Wort ;o))
Ihr scheint uns in vielem voraus zu sein, dank Papas weise anmutender Leitung.
Gut vorstellbar das er gelegentlich am liebsten aus Wut mit dem Kopf gegen ein Wand rennen würde, aufgrund der Borniertheit mancher Geprächspartner.
Nur ist dies dem Verständnis derer mit denen man reden muß leider noch abträglicher. Also einmal kurz laut schreien und dann ganz geduldig, sachlich und verständnissvoll zurück zum diskutieren.
Wie kommen nur immer so engstirnige Leute in diese Positionen?
Schlaf gut CK

Anonym hat gesagt…

Manchmal kann man Papa für seine Worte küssen. Hoffentlich sickern sie endlich in die Köpfe derer die soviel Unfug treiben. Hier gehts nicht um Besitz, sondern um Gemeinsamkeiten.....
schönen Abend noch, Gruß CK

Anonym hat gesagt…

falls Du es nicht schon gelesen hast:http://de.sputniknews.com/meinungen/20150621/302868050.html
Gruß CK