Montag, 21. Dezember 2015

"Machtmensch Putin": Das ZDF beim Fabrizieren von Propaganda ertappt

Die russische Wochensendung "Vesti Nedeli" von Sender "Rossija" präsentierte in der Ausgabe vom 20.12.2015 eine schockierende Reportage, wie das ZDF für sein Propagandamachwerk "Machtmensch Putin" den Drehstoff selbst inszeniert. Ein Arbeitloser wurde bezahlt, um einen freiwilligen russischen Kämpfer im Donbass zu spielen, der dazu noch die angeblich zahlreichen regulären russischen Truppen, die sich dort im Einsatz befinden, "bezeugt".



Es ist nicht das erste Mal, dass das ZDF Interviewpartner für Anti-Russland-Propaganda bezahlt.

In Zusammenhang mit dem Donbasskrieg ist das ZDF bereits mehrfach durch grobe Tatsachenverdrehung aufgefallen. So klaute man im Januar 2015 die Aufnahmen des russischen Fernsehens, auf denen der Reporter Jewgeni Poddubny vorort vom ukrainischen Bombardement der Stadt Uglegorsk berichtete. Das ZDF, das natürlich niemanden im unmittelbarem Kampfgebiet hatte, verwandelte Poddubny kurzerhand in einen ukrainischen Reporter, der vom Bombardement der Stadt durch die Separatisten berichtet.

Im Mai 2014 wurden Vertreter der rechtsradikalen ukrainischen Bataillons, die beim Donezker Unabhängigskeitsreferendum ein Wahllokal in der Stadt Krasnoarmejsk stürmten und mehrere Wähler erschossen, dummdreist als Separatisten dargestellt. Was an sich vollkommener Unsinn ist, da die Separatisten dieses Referendum organisierten, geschweige denn, dass sie ihrer eigenen Landsleute nicht erschießen würden.

Da solche Vorfälle immer nur zu Lasten einer Seite passieren, kann man nicht von Fehlern oder Ungenauigkeiten sprechen. Dahinter ist klar System und Propagandaabsicht zu erkennen.

Aktualisierung 30.12.2015: Russisches TV zerlegt armselige ZDF-Rechtfertigungen zum Fake-Film.



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Einfach nur heftig!

Anonym hat gesagt…

Und dafür müssen wir auch noch zahlen!