Dienstag, 26. August 2008

Die Unabhängigkeitserklärung Russlands

Der russische Präsident hat offiziell die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien anerkannt. Damit hat er die vorangegangenen Warnungen und Drohungen westlicher Staatschefs ins Leere laufen lassen. Besonders die deutsche Heuchel-Angie lief im Vorfeld zur Höchstform der Doppelmoral auf. Mit ihrer rührenden Sorge um das Prinzip der territorialen Einheit, das sie selbst vor wenigen Monaten im Fall Kosovo unbeirrt und ungeachtet russischer Warnungen mit Füssen trat, ließ sie das Herz der ratlosen heimischen Transatlantiker kurz höher schlagen. Mit unverdecktem Stolz verkündeten die Medien, wie Frau Miesmund ihre rituellen "deutlichen Worte" gegen Russland richtete und "härtere Gangart" androhte. Dass sie nicht im Namen der Mehrheit spricht, interessiert schon lange nicht. Wen kümmert, dass drei Viertel der Deutschen diese Entrüstung ungerechtfertigt finden und auch in Sachen Friedensgefahr vor allem andere Länder vorne sehen? Doch nicht die deutsche Bundeskanzlerin und die in Politik und Medien dispropotional dominierende Transatlantiker-Mafia.

Doch wie ernstzunehmend ist Merkels Schneiderei düsterer Grimassen? Was kann sie Russland wirklich entgegenstellen? In Wahrheit ist der Westen heute abhängiger von Russland, als es umgekehrt der Fall ist:

1) Der Westen braucht Russland in der Iran-Frage, da er sich ohne russische Kooperation jedes rechtlichen und des meisten diplomatischen Spielraums beraubt.
2) Der Westen braucht Russland in der Nahost-Frage, da nur Russland Diskussionskanäle mit der Hamas bietet.
3) Ohne Einbeziehung Russland sind jegliche Projekte zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen nutzlos. Dies ist ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsinteressen des Westens.
4) Ohne russische Energieressourcen, vor allem Erdgas, bricht in Europa ziemlich schnell der Alltag und die Wirtschaft zusammen. Alternativen gibt es nur im Iran, Infrastruktur dafür gar keine.
5) Amerika muss befürchten, dass Russland seine immensen Währungsreserven von einer halben Billion Dollar in eine andere Währung tauscht. Dies würde eine weltweite Dollarkrise auslösen, die wirtschaftlichen Konsequenzen für Amerika wären äußerst schmerzhaft.
6) Nach der vorzeitigen Einmottung der Space Shuttles müssen sich die USA und Europa mit Russland verständigen, wollen sie nicht ihre sämtlichen Weltraumprojekte verlieren. Russland bleibt über eine noch nicht absehbare Zeit hinaus das einzige Land, das zur bemannten Raumfahrt fähig ist.
7) Sollte Russland westlichen Militärs den Transit und die Benutzung seines Luftraums wieder untersagen sowie Kirgisien zur Schließung der letzten in Zentralasien verblieben US-Basis bewegen, die dort gerade noch geduldet wird, würde das die NATO in Afghanistan vor große Logistikprobleme stellen und den ganzen Einsatz an den Rand des Scheiterns bringen.

Die spärlichen westlichen Sanktionsmöglichkeiten haben dagegen kaum noch Wirkung und kommen sogar noch als Boomerang zurück. Die amerikanische Ankündigung, Russland den Zugang zur WTO zu erschweren, registrierte Russland mit gleichgültigem Schulterzucken. Es hat daraufhin einfach alle nachteiligen Vereinbarungen aufgehoben, die es für die WTO abschloss und bisher einseitig erfüllte. So verloren die USA ihre privilegierte Stellung auf dem russischen Markt für Geflügel, wo es eine 74%-Importquote für ihre Dumpingproduktion zweifelhafter Qualität besaß (im Volksmund "Bush-Beinchen"), die viele russische Produzenten erdrückte.

Jedes andere Drohpotenzial hat der Westen bereits verloren oder umgesetzt (Raketenabwehr in Polen). Damit kann er gegen Russland kaum etwas zusätzliches in die Wagschaale werfen, was Russland erschrecken könnte. Der Ausschluss Russlands aus der G8, wie ihn das aggressive Fossil John McCain fordert, würde den Einfluss Russlands aufgrund dessen existenzieller Wichtigkeit überhaupt nicht einschränken. Vielmehr würde dadurch dieses Format, im Rahmen dessen schon lange nichts Wesentliches mehr entschieden wird, noch weiter entwertet werden. Die NATO-Aufnahme der Ukraine würde viel schmerzhafter verlaufen, als der Westen es glauben möchte. Die Mehrheit der Bevölkerung steht diesem Vorhaben ablehnend gegenüber. Sollte die Ukraine nun im Schnelldurchlauf zur Bestrafung Russlands in die NATO gezerrt werden, könnte das massive Unruhen und eine Spaltung des Landes bedeuten, die eher Russland zugute kommt, als dem Westen.

Medvedev hat mit seiner Entscheidung, die Rücksicht auf die westliche Drohungen und Doppelmoral endlich fallen zu lassen, einen historischen Schritt vollzogen. Mit der Anerkennung der Unabhängigkeit beiden Kaukasus-Regionen als Staaten hat er in Wahrheit die Unabhängigkeit Russlands verkündet. Diese war seit beinahe zwanzig Jahren aus Angst, den Westen zu verärgern, stark eingeschränkt. Russland ist dieser gebeugten Lage müde geworden, vor allem seit der Kaukasus-Konflikt anschaulich demonstrierte, dass es selbst im offensichtlichsten Fall nie mit dem Verständnis des Westens rechnen kann. Es hat erkannt, dass es vergeblich ist, um seinen Ruf im Westen zu bangen, da dieser per Definition immer niedergehalten werden wird und Russland konstant als Feindbild herzuhalten hat. Mit einer wohltuenden Gleichgültigkeit befreit sich Russland nun von hemmenden Fesseln, atmet auf und macht einfach, was es moralisch für richtig hält.

Dass seine Autorität und Abschreckung keine Wirkung mehr hat und ihm die Kontrolle über Russland entgleitet, wird dem Westen gerade schmerzlich bewusst. Hinter all der harten Rhetorik, die eine Merkel oder eine Rice ihrer heimischen Elite (nicht Bevölkerung!) schuldet, verbirgt sich große Unsicherheit und die innere Frage, ob man es mit der Mißachtung Russlands all die Zeit nicht zu weit getrieben hat. Zurück bleibt, wie ein russischer Besucher beim Übersetzungsportal ausländischer Presse InoSMI.Ru richtig schrieb, nur eines:

"Die würden uns in jedem Fall mit Dreck vermischen, egal wie wir uns im Kaukasus verhalten hätten. Hätten wir nicht eingegriffen, würden sie uns verhöhnen und sich vor Lachen krümmen. Zumindest haben sie nun nichts zu lachen."

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Russland bleibt über eine noch nicht absehbare Zeit hinaus das einzige Land, das zur bemannten Raumfahrt fähig ist.



Schwachsinn hoch drei! Die USA könnten ihre Shuttles im Notfall noch weiterlaufen lassen, was sie bei einer Erpressung Russlands auch machen werden. Alles lediglich eine Kostenfrage.

Anonym hat gesagt…

Damit kann er gegen Russland kaum etwas zusätzliches in die Wagschaale werfen, was Russland erschrecken könnte.


Der Westen hat die Werkzeuge um Russland fianziell schwer zu schaden und das Land weiter unten am Boden zu halten, als Rohstoff-Neger und weiter abhängig von westlichen Importen. Und die meisten Russen lieben westliche Produkte. Das Rohstoffgeld fließt somit wieder zurück in den Westen. Ein Ausweg ist unmöglich, da die marode und wenig effektive russische Volkswirtschaft sich nicht mal ansatzweise mit westlichen Unternehmen vergleichen kann und den technologischen Rückstand, bei weltweiter Konkurrenz auch in 100 Jahren nicht aufholen kann. Der Westen wird nun außerdem dem russischen Kapital den Zugang zu Westmärkten versperren, erst vor einigen Tagen wurde in D ein Gesetz verabschiedet, im Hinterkopf speziell wegen Russland. Somit lagert in Russland ein Haufen an sinnlosen, nicht effektiv investierbarem Geld.

Anonym hat gesagt…

Russland wird auch im 21.Jahrhundert ein Armenhaus bleiben, es kann dem wirtschaftlich-technologischen Druck des Westens und China nichts entgegensetzen. Wenn die Rohstoffe alle an den Westen verpulvert worden sind, dann wird Russland wieder zum 100% Agrarland. Bei Nichtlieferung von Rohstoffen an den Westen hat die Nato ja bereits den Bündnisfall angekündigt.Russland steckt in einer teuflischen Situation.

Anonym hat gesagt…

7) Sollte Russland westlichen Militärs den Transit und die Benutzung seines Luftraums wieder untersagen sowie Kirgisien zur Schließung der letzten in Zentralasien verblieben US-Basis bewegen, die dort gerade noch geduldet wird, würde das die NATO in Afghanistan vor große Logistikprobleme stellen und den ganzen Einsatz an den Rand des Scheiterns bringen




Kannst du das mal näher ausführen?
Die USA können immer noch von ihren europäischen Basen aus durch Georgien und Usbekistan nach Afghanistan gelangen.

Anonym hat gesagt…

Dass seine Autorität und Abschreckung keine Wirkung mehr hat und ihm die Kontrolle über Russland entgleitet, wird dem Westen gerade schmerzlich bewusst.



Russland wird für seine Impertinenz wieder Mal einen bestialisch hohen Preis bezahlen. Die informelle Schattenregierung in den USA, Bilderberger, Weltbankiers und andere allmächtige Architekten der Neuen Weltordnung werden schon einen diabolischen Plan gegen Russland in der Schublade liegen haben. Eine von außen induzierte und finanzierte Destabilisierungsstrategie, wie 1917 wäre vielleicht wieder möglich. Russland hat intellektuell diesen Leuten nichts entgegenzusetzen. Putin weiß nicht, mit wem er sich da anlegt. Aus dem Wissen um seine Allmacht, schöpft der Westen seine Kraft.

http://dokukanal.blogspot.com/
http://www.nuoviso.de/filme_doku.htm

der unbequeme hat gesagt…

Aus Usbekistan wurden die USA schon 2006 rausgeworfen, nachdem sie dort einen Aufstand gegen Präsident Karimov organisierten. Kurz darauf unterschrieb Usbekistan ein Militärbündnis mit Russland und trat aus dem antirussischen GUAM-Bündnis von proamerikanischen Sowjetrepubliken aus.

In Kirgisien standen die Amis kurz vor dem Rauswurf, nicht zuletzt wegen fälschlicher Erschießung eines lokalen Taxifahrers, für die sie sich mit der traditionellen Arroganz weigerten, zu verantworten. Kirgisien hat mittlerweile in Kant eine russische Basis aufbauen lassen. Die Amerikaner werden nur geduldet, nachdem sie einer viel größeren Pachtsumme zustimmten und solange sie Russland in Afghanistan nützen. Dann müssen sie weg.

Wenn russische Unternehmer nicht im Westen investieren können, werden sie eben in Russland investieren. Umso besser für die russische Inlandswirtschaft.

Im Übrigen investieren West-Investoren weitaus mehr in Russland, als russische im Westen. Hier sieht man ein weiteres Mal, wer von wessen Wohlwollen mehr abhängt.

Anonym hat gesagt…

"Bei Nichtlieferung von Rohstoffen an den Westen hat die Nato ja bereits den Bündnisfall angekündigt.Russland steckt in einer teuflischen Situation.

26. August 2008 22:53"

So sieht also der Wunschfrieden ihrer Nato aus? Ich versichere ihnen, eher das geschieht werden die Russen ihre gierige Nato verdampfen lassen !! Ich kann sie armen russophoben Wicht ja sogar verstehen, es ist nicht einfach zu verdauen wenn eine krude Weltsicht plötzlich zusammenbricht. Finden Sie sich damit ab, Russland hat Fakten geschaffen!! Und das ist gut so!! Auch das Gezeter einer Dame die gerne Xena wäre ändert daran nichts!!

Anonym hat gesagt…

Ach ja noch was:

Jedem intelligenten und autark denkenden Menschen sollte mittlerweile klar sein, dass die Anschläge vom 11.September nur inszeniert waren.

Ich bin sicher Putin weiß auch davon. Europa ist bereits abhängig von diesen Leuten. Somit kann es auch keinen transatlantischen Bruch mehr geben.

Anonym hat gesagt…

Im Übrigen investieren West-Investoren weitaus mehr in Russland, als russische im Westen. Hier sieht man ein weiteres Mal, wer von wessen Wohlwollen mehr abhängt.


Russland ist nur ein beliebig austauschbarer Produktionsstandort.
Das ausländische Kapital flüchtet bereits aus Russland. Die russische Börse ist seit Beginn der Kaukasus-Krise mächtig eingesackt. Der volkswirtschaftliche Schaden bewegt sich angeblich auf einen dreistelligen Milliardenbereich zu.

Anonym hat gesagt…

Aus Usbekistan wurden die USA schon 2006 rausgeworfen, nachdem sie dort einen Aufstand gegen Präsident Karimov organisierten. Kurz darauf unterschrieb Usbekistan ein Militärbündnis mit Russland und trat aus dem antirussischen GUAM-Bündnis von proamerikanischen Sowjetrepubliken aus.

In Kirgisien standen die Amis kurz vor dem Rauswurf, nicht zuletzt wegen fälschlicher Erschießung eines lokalen Taxifahrers, für die sie sich mit der traditionellen Arroganz weigerten, zu verantworten. Kirgisien hat mittlerweile in Kant eine russische Basis aufbauen lassen. Die Amerikaner werden nur geduldet, nachdem sie einer viel größeren Pachtsumme zustimmten und solange sie Russland in Afghanistan nützen. Dann müssen sie weg.






Verstehe. Dann sieht das Ganze doch etwas anders aus. Aber die USA werden schon eine Lösung finden. Dann wird man Afghanistan eben vom Süden anfliegen. Saudi-Arabien und andere Arschkriecher gibt es ja zu Hauf. Die USA und die Briten haben ja auch noch eigene Inseln im Indischen Ozean und genug US-Stützpunkte im Nahen Osten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4rbasen_der_Vereinigten_Staaten_im_Ausland

Anonym hat gesagt…

So sieht also der Wunschfrieden ihrer Nato aus? Ich versichere ihnen, eher das geschieht werden die Russen ihre gierige Nato verdampfen lassen !! Ich kann sie armen russophoben Wicht ja sogar verstehen, es ist nicht einfach zu verdauen wenn eine krude Weltsicht plötzlich zusammenbricht. Finden Sie sich damit ab, Russland hat Fakten geschaffen!! Und das ist gut so!! Auch das Gezeter einer Dame die gerne Xena wäre ändert daran nichts!!




Ja, genau so sieht das aus. Bush oder Rice sind nur lächerliche
Marionetten und Befehlsempfänger, im Hintergrund sitzen ganz andere Leute.

Russland sollte sich mehr an China orientieren und die Konfrontation mit dem Westen um jeden Preis vermeiden. Die gelben Schlitzaugen bleiben ruhig und besonnen, scheuen jede Kraftprobe und warten ab, bis ihre Zeit gekommen ist.


Sun Tzu sagt: "Kannst Du gegen einen Gegner nicht bestehen, so weiche ihm aus"

Bruno hat gesagt…

In der Tat haben die nichts mehr zu lachen. Nicht aber weil sie sich vor Russland in die Hosen pissen, sondern weil ihr eigenes Haus lichterloh brennt. Während hunderttausende Amerikaner ihre Häuser räumen müssen und die Wirtschaft sich in einer schweren Depression befindet, führen sich die zwei "Präsidentschaftskandidaten" wie zwei Affen auf, die einer Zirkusnummer vorgeführt werden. Und die Merkel sieht sich die US-Titanik, genannt Globalisierung und neoliberaler Kapitalismus, mit grösster Sorge sinken, wohl wissend, dass ihr eigenes Land unausweichlich da mitgezogen wird. Kein Wunder, dass sie gestresst aussieht und nichts anderes sagen kann als das, was in der Welthauptstadt Washington vorgedacht wurde.

Worüber ich persönlich aber sehr wohl immer wieder herzlich lachen muss, sind die "Drohungen", die aus Westen Richtung Moskau immer wieder gesendet werden. Vor allem die Sache mit der WTO bringt mich zum Lachen. Die Organisation, die nur dazu da ist, der Monsanto und Konsorten zu erlauben, die Scheisse genannt Gen-Food und die amerikanische Müll-Nahrung unter die Leute zu bringen und das Recht auf alles Leben zu patentieren, ist echt eines Verzichtes wert. Und die G8..., tja soweit ich weiss, ist dieses Politbüro das meistgehasste Verein auf der ganzen Welt. Mehr gehasst sogar als WTO, IWF und die Weltbank zusammen. Da raus gedrängt zu werden, kann nur ein Geschenk des Himmels sein.

Nun, die Finanzkeule wird schon artig geschwungen: angeblich ziehen sich die "Investoren" aus Russland zurück, Börse ist in freiem Fall etc. Hoffentlich wird Russland auch wirtschaftlich eine unmissverständliche Antwort geben und zum Beispiel die vernünftige und längst überfällige Entscheidung treffen, ab sofort für seine Rohstoffe Rubel statt den Dollar zu verlangen, der übrigens längst schon nicht einmal mehr das Papier wert ist, auf dem er gedruckt wird. Wer nicht will, muss nicht. Eine "Koalition der Willigen" stünde aber jetzt schon bereit.

Insgesamt scheint Russland in allen Bereichen der aktuellen Auseinandersetzung mit dem Westen genau die Taktik anzuwenden, die der Westen seit Anfang der Neunziger gegenüber Russland verfolgt hat. Offensichtlich kam man auch in Moskau endlich zu der Einsicht, dass die Möchtegern Imperialisten aus dem Zentrum der Welt Washington und Heuschrecken aus New York nur eine Sprache verstehen: die der Macht und der Gewalt. Gott steh uns bei!

W.M. hat gesagt…

Hallo Unbequemer, ich würde noch einen Punkt Acht hinzufügen. Den aus deutscher Sicht wichtigsten, nämlich den russischen Absatzmarkt. Ein gutes Beispiel ist die Automobilbranche, wo der russische Markt dieses Jahr zum größten in Europa aufsteigen wird. Wenn Russland es den Europäern und vor allem Deutschland schwer machen möchte, wenn wir schon bei Angelas „härterer Gangart“ und Rice’schen „Isolation“ sind, könnte es als nicht WTO-Mitglied bilaterale Abkommen zum Beispiel mit Japan schließen, was konkret hieße, hohe Zölle auf europäische (deutsche) Import aber niedrige auf Japanische. Selbstverständlich wäre das russische Kapital in Japan genauso gut aufgehoben wie in Europa, da soll sich mal niemand täuschen. Wie so etwas funktioniert kann man in Süd-Amerika sehen, wo das US-Freihandelsabkommen kläglich gescheitert ist und dazu führt, dass diese Länder bilaterale Freihandelsabkommen ohne die USA schließen. Japans Politiker sind doch eher vom Pragmatismus als von Ideologien geprägt!

Gruß W.M.

Anonym hat gesagt…

Unliebsame Wahrheiten für den Westen.
"""In Gesprächen, die 1990 und 1991 zwischen sowjetischen und westlichen Führern stattfanden und deren Protokolle im vergangenen Mai vom russischen Außenministerium freigegeben wurden, gaben US-Außenminister James Baker, der britische Außenminister Douglas Hurd und Premier John Major gegenüber Moskau die gleichen Versicherungen ab. Major sagte dem damaligen Verteidigungsminister Jatsow, daß er "keine Umstände voraussähe, unter denen im Augenblick oder in der Zukunft die osteuropäischen Länder der Nato beitreten können"."""

http://www.zeit.de/1997/16/Viele_Russen_fuehlen_sich_getaeuscht?page=all

Anonym hat gesagt…

Zu Ihren Punkten:

1) Russland ist weder rechtliche noch moralische Instanz. Der Westen ist hier also mitnichten auf Russland angewiesen. Im Gegenteil.

2) Dass "nur" Russland "Diskussionskanäle" mit der Hamas bietet, ist völlig irrelevant. Mit der Hamas ist überhaupt nicht zu diskutieren. Dass Russland solche Verbindungen zur Hamas unterhält, spricht im Gegenteil nur gegen Russland.

4) Sie verwechseln da etwas: Ohne Käufer für sein Gas und Öl bricht Russland ganz schnell zusammen, gründet sich doch seine Wirtschaft vorrangig auf den Verkauf dieser Ressourcen. Wir können uns sehr wohl auch wo ander bedienen, es ist noch genug da. Warum wir auf Russland setzen, das hat andere Gründe. Zum Glück ist abzusehen, dass wir in einigen Jahrzehnten auf fossile Brennstoffe verzichten können. Den Russen wird das natürlich nicht gefallen, da sie nichts anderes zu bieten haben und auch keine Anstalten machen, sich hier für die Zukunft abzusichern.

6) Ach kommen Sie, als ob die USA nicht jederzeit wieder Space Shuttles aus der Garage holen könnten. Die haben doch noch viel mehr am laufen. Und sie vergessen China, Indien usw.

Anonym hat gesagt…

Warum Doppelmoral? Wie kommen Sie auf den Kurzschlussgedanken, man könne Kosovo und Kaukasus einfach so gleichsetzen?

Das geht ja mal überhaupt gar nicht. Im Kosovo wurde abgestimmt, richtig. In Ossetien, Abchasien hat man erstmal die gesamte georgische Bevölkerung vertrieben und dann eine "Abstimmung" unter den noch Übriggebliebenen durchgeführt (denen man mal eben noch russische Pässe in die Hand gedrückt hat, haha).

Also Sie sind mir vielleicht ein Scherzbold.

-rector

Anonym hat gesagt…

""(denen man mal eben noch russische Pässe in die Hand gedrückt hat, haha).""

waren Sie vor Ort, oder können mir die Adresse des OWIR nennen wo es die Pässe gibt? Ich hätte auch gern einen, das erspart den lästigen Visum Zirkus.

der unbequeme hat gesagt…

Anonym 27. August 2008 22:03

Wer sagt, dass man nur die Vertriebenen ab 1990 berücksichtigen darf? Wer entscheidet darüber, Sie? Warum nehmen Sie im Kosovo nicht auch noch die Serben, die schon im Zweiten Weltkrieg in den Massakern der albanischen Kollaborateure unter dem Schrim der Nazis umgebracht oder vertrieben wurden? Damals kippte nämlich die orthodoxe serbische Mehrheit im Kosovo. Mit den Stimmen jener Mehrheit gäbe es sicherlich keine Abspaltung des Kosovos. Sie sind mir ein toller Fuchs. Immer nur das nehmen, was in den Kram passt.

Anonym hat gesagt…

Vergessen Sie es! Dass das mit den russischen Pässen für Ossetier so schnell ging, war eine Ausnahme. Normalerweise gibt es da recht lange Wartezeiten. Genau das macht es ja zu einer dermaßen lächerlichen Aktion.

Verstehen Sie nicht? Es wäre ungefähr ähnlich, wenn Österreich allen deutschsprechenden Südtirolern österreichische Pässe in die Hände drücken und dann Südtirol von Italien annektieren würde, mit der Begründung, es seien doch alles Österreicher. (Der Unterschied: Die Südtiroler sind "ethnisch" tatsächlich Österreicher (wenigstens mal gewesen) -- Die Ossetier sind ganz einfach keine Russen.
(Oder anders: Wie Italien es damals gemacht hat, einfach ne Menge Italiener in Südtirol angesiedelt)

So einfach geht das. Bevölkerungspolitik.

Anonym hat gesagt…

Sie sind doch im Wahn, Unbequemer! Man kann keine ermordeten Leute mehr zur Abstimmung heranziehen.

Und dass in den Kosovo konnte in den letzten 10 Jahren mittlerweile jeder zurückkehren, der wollte. Und dann wurde auch jeder gefragt.
Außerdem will ich die Kosovo-Geschichte gar nicht gutheißen. Im Gegenteil. Lächerlich ist nur Ihre und der Russen Unterstellung, da könnte man so einfach Parallelen ziehen.

-rector

Anonym hat gesagt…

Wir sind uns doch wohl einig darüber, dass man eine derartige Abstimmung nur dann durchführen kann, wenn jeder der vertrieben wurde und will, zurückkommen konnte.

Was die Russen da abziehen, ist ja wohl eine ungeheure Farce. Mal eben die georgische Mehrhheit vertreieben und noch am selben Nachmittag eine Abstimmung vorgaukeln.. -Oh Wunder, was für ein Ergebnis haben wir denn da!
Und als Regierungschefs setzen wir schnell Marionetten ein, perfekt.

der unbequeme hat gesagt…

Jemanden zu töten ist noch schlimmer, als jemanden zu vertreiben. Die kosovarische Mehrheit im Kosovo ist nicht naturgegeben, sondern ein direktes Ergebnis des Völkermordes der Albaner im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Das hätten Sie wohl gerne, dass das nichts mehr zählen soll und man einfach nur die Meinung der Mörder abzufragen hat.

Anonym hat gesagt…

unbequemer, lenken Sie doch bitte nicht vom Thema ab!
Jemanden zu töten ist schlimmer, als ihn zu vertreiben. Richtig! Ihr Fehlschluss: Daher sei jemanden zu vertreiben gar nicht schlimm.

Nein! Lenken Sie nicht ab! Die Realität ist, dass Russland mit seinen "Friedenstruppen" die Vertreibung von abertausenden Georgiern gedeckt hat! Und nicht etwa anno dazumal, sondern gerade eben erst.

Das Thema war: Man vertreibt die Georgier, gibt allen die noch übrig sind mal eben russische Pässe und macht am nächsten Tag eine Abstimmung. Das ist doch lächerlich, das hält doch kein Mensch auf der ganzen Welt für sauber. Selbst die Russen und Ossetier wissen, dass das eine dreckige Sauerei ist, was sie abziehen. Die vielleicht am besten, da sie es ja selbst getan haben.

-rector

Anonym hat gesagt…

Wenn der Westen jetzt nicht Stärke zeigt und Russland mit geballter Kraft entgegen tritt, sehe ich für die anderen gefährdeten Staaten um Russland herum einfach nur schwarz.
Russland muss mit aller Kraft konsequent eingedämmt werden, bevor es zu stark wird. Jetzt haben wir die Chance nämlich noch. Jetzt gilt es, die gefährdeten Staaten so schnell wie möglich unter den starken Schutzschild der NATO aufzunehmen - daran traut sich auch der trunkene Bär nicht.

der unbequeme hat gesagt…

"Abchasien ist im Juli 1992 von georgischen Milizen überfallen worden. Die 250.000 Georgier, die damals auf dem Gebiet Abchasiens lebten, versuchten die Milizen zu unterstützen und fielen über ihre Nachbarn her. Sie begingen erhebliche Kriegsverbrechen. Deswegen flohen die Georgier auch aus Abchasien, weil sie Rache fürchten mussten."

http://www.tagesschau.de/ausland/abchasien118.html

der unbequeme hat gesagt…

Übrigens war Abchasien von Anfang an kein Teil georgisches Territoriums. Im Grunde war der Austritt Georgiens aus der UdSSR nicht verfassungskonform, da erst auch alle Autonomien gefragt werden mussten. Der Ultranationalist Gamsachurdia schaffte diese einfach ab. Was die Abchasen und die Südosseten heute gemacht haben, ist im Prinzip die Wahrnehmung ihres Rechts, das ihnen damals genommen wurde.

Anonym hat gesagt…

Seltsame Vorstellung von Recht haben Sie da:Einen Großteil der Bevölkerung vertreiben, um dann eine Abstimmung durchzuführen und das Ergebnis als Willen der Bevölkerung zu verkaufen.

Im Übrigen gibt es so etwas wie "im Prinzip ein damaliges Recht heute wahrnehmen" gar nicht. Und wenn ihnen damals das Recht genommen wurde, die georgische Bevölkerung zu vertreiben (soetwas nennt man Genozid), um einen "ethnisch homogenen Staat" zu schaffen, den sich der trunkene russische Bär einverleibt -- dann sollte man ihnen dieses "Recht" auch heute verweigern.

Das halte ich für Denkfaul. Ihren Namen "Der Unbequeme" sollten Sie in "der Bequeme" umtaufen.

(Sie unterschlagen auch, dass es 1990 Russland war, das Georgien unterstützte. "Divide et imperat" ist Russlands widerliche Strategie. Der Schaden, den es damit anrichtet, interessiert es nicht im Mindesten. Hauptsache Vormachtstellung.)

der unbequeme hat gesagt…

Russland unterstützte Georgien 1990? Gegen Abchasien und Südossetien? Na da bin ich auf eine Quelle sehr gespannt.

Wie eine Abstimmung über den Verbleib in der UdSSR vor der Vertreibung der Georgier ausgefallen wäre, steht auf einem anderen Blatt und hat erstmal als Spekulation keine Bedeutung. Fakt ist, dass Abchasien und Südossetien ein Recht auf eigene Abstimmung hatten und dieses ihnen genommen wurde, genauso wie die gesamte Autonomie. Da spielt es auch keine Rolle, dass die Abchasen in der Minderheit waren. Dieser Schritt war dennoch illegal. In Russland gibt es zahlreiche Autonomien, wo die jeweilige "Titular"-Ethnie traditionell eine Minderheit darstellt. Deshalb kann und will Moskau aber noch lange nicht deren Autonomien abschaffen.

Anonym hat gesagt…

@ Der Unbequeme

Aktuell: Maybrit Illner am 28.08.2008
22:15

Thema:
Moskaus Muskelspiele
Droht ein neuer Kalter Krieg?


http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,7298795,00.html

Bruno hat gesagt…

Wow! Die ZDF-Runde von heute Abend pralt förmlich so von interessanten Gästen. Allen voran der kranke georgische Präsident. Ich werde jedenfalls nicht vergessen, mir Popcorn zu besorgen, denn das wird Unterhaltung pur.

der unbequeme hat gesagt…

Ich bin mal gespannt, ob Saakaschwili mit kritischen Fragen konfrontiert wird. Vermutlich nicht.

Anonym hat gesagt…

@ der Unbequeme

Es wird laufen wie immer bei den westlichen Propagandashows. Am Ende wird feststehen, dass Russland der Übeltäter ist. Damals hat Maybritt Illner doch auch Putin interviewt oder nicht? Oder war es Maischberger?

Bruno hat gesagt…

Tja, man lässt am besten die Sendung und den kranken georgischen Präsidenten für sich sprechen. Soviel ist aber klar: mit jeder Stunde, die der Westen diesen Deppen unterstützt, identifiziert er sich mit ihm auch immer mehr. Hoffentlich merken ein Paar gescheite Europäer rechtzeitig, dass es unter keinen Umständen lohnt, das gefährliche und wahnwitzige Spiel Washingtons mitzuspielen und lassen den kranken georgischen Präsidenten fallen - bevor es zu spät ist.

Anonym hat gesagt…

Die Grünen nehmen aber auch eine sehr antirussische Haltung ein. Erst der Cohn-Bendit und jetzt diese Beck. Frage mich warum...

Bruno hat gesagt…

Panorama - Sendung von heute Abend 21:45 auf ARD:

Alexander Rahr (Politikwissenschaftler): "Man hätte, denke ich, in Deutschland früh genug sehen sollen, dass man mit Saakaschwili eben in der Tat einen sehr schwierigen Partner in Georgien vorgefunden hat, der Konflikte mit Gewalt lösen wollte"

Ulrich Weisser (Admiral a.D.): "Aus übergeordneter Interessensicht Europas kann uns nicht daran gelegen sein, dass wir die Amerikaner bei einer nationalen Politik für Zentralasien unterstützen und gleichzeitig das ökonomische und politische Schicksal Europas dem hinten anstellen."

Panoramasprecher: "Doch genau das ist passiert! Russland fühlte sich immer mehr isoliert und der georgische Präsident immer stärker. Am 8. August gibt Saakaschwili den Marschbefehl, um null Uhr sechs rollen georgische Panzer richtung Südossetien."

Alexander Rahr: "Der Versucht jetzt seine Haut zu retten, indem er jetzt die Geschichte umschreibt und in alle Welt posaunt: er wäre angegriffen worden, Georgien sei ein Opfer russischer Okkupation geworden, eines Blitzkrieges der Russen."

Egon Bahr (ehemaliger Bundesminister): "Es entspricht nicht den Tatsachen und die kann Saakaschwili nicht aus der Welt schaffen. Er hat angefangen."

Panoramasprecher: "Michail Saakaschwili: ein Schwindler, ein Kriegstreiber und kein lupenreiner Demokrat. Und dennoch beteuert Bundeskanzlerin Merkel in den letzten Tagen immer wieder, dass Georgien gerne NATO-Mitglied werden kann."

(Es wurden dann 3 (drei) Aussagen der Merkel in den letzten Paar Tagen gezeigt, in denen sie Georgien öffentlich zur NATO-Mitgliedschaft einlädt)

Egon Bahr: "Wir können doch nicht riskieren, dass Saakaschwili wieder in bekannter Weise vorgeht, und wir müssen dann verpflichtet sein, ihm gegen Russland zu helfen, in einem Konflikt... (pause) - das ist... abenteuerlich!"

Panoramasprecher: "Ein Schreckensszenario: Georgien in der NATO, dann ein Angriff auf russische Truppen - für Europa wäre das DIE Katastrophe."

Alexander Rahr: "Wir sind zu siegesfreudig, zu siegestaumelnd nach dem Kalten Krieg dran gegangen, unsere eigene Weltordnung überall zu kreieren und so vergessen, dass es auch andere Pole in der Weltpolitik gibt, nicht nur den amerikanischen oder nicht nur den westlichen. Möglicherweise wird sich dieses strategische Fehlverhalten unsererseits jetzt bitter rächen."

Vor allem das Schreckensszenario des Panoramasprechers sollte einige Leute in Europa wachrütteln und endlich dazu bewegen, den schmutzigen Propagandakrieg der USA gegen Russland nicht länger mitzumachen. Sollte Europa von den USA in den Krieg gegen Russland gedrängt werden, und dazu wird es mit der NATO-Osterweiterung unausweichlich kommen, wird Europa diesen Krieg in jedem Fall verlieren. Ein Krieg gegen Russland ist ganz einfach nicht zu gewinnen.

Bruno hat gesagt…

Korrektur: Der letzte Absatz ist von mir und stammt nicht aus der heutigen ARD-Sendung "Panorama".

Anonym hat gesagt…

""Die Grünen nehmen aber auch eine sehr antirussische Haltung ein. Erst der Cohn-Bendit und jetzt diese Beck. Frage mich warum...""

Beschaeftigen Sie sich einfach mit der Geschichte der Grünen. Die machen nichts, ohne sich Vorteile davon zu versprechen. Man möchte doch wiedergewhlt werden, also schliesst man sich der momentanen Anti-Russland Propaganda an.

Anonym hat gesagt…

Verblendung u. blanker Hass in den Foren der Öffentlich - Rechtlichen?

Zitat:
***Ja zu Sanktionen gegenüber Russland
1. Die Kündigung der OstseePipeline 2. Untersuchung aller Finanzströme ob Inn oder Ausländer , welche einen Bezug zu Russland haben 3. Einreiseverbot in die EU von Putin nahestehende Kreisen. 4. Verbot von Politischen Aktivitäten, von Kreml nahen Organisation auf dem Gebiet der EU 5.Strengere Meldeauflagen von Russischen Staatsbürgern, entsprechend der Russischen Regelung für Ausländer in Russland 6. Erstellung von Roten Listen, von Gütern und Technologien, welche auf keinen Fall, nach Russland exportiert werden dürfen


7. Keine Zusammenarbeit im Bereich Luftfahrt 8 . Keine Fernsehübertragung der Olympischen Winterspiele aus Sotchi 9. Isolation Russland auf der Internationalen Bühne, alle vom Putin-Regime vorgeschlagenen Kandidaten für einen internationalen Posten werden mit der Gesamten Stimmenmacht des Westens und ihrer Verbündeten abgelehnt 10. Ausstiegsszenarium aus der Erdgas-Verstromung auf dem Gebiet der EU über die nächsten 10 Jahre. 11. Entwicklung einer Lissabon-Strategie zur Energie Souveränität der EU, keine Staatsbürgschaften für Energieleitung in Russland …

Ich könnte eigentlich so weiter machen. Doch ich will mich beschränken, es geht mir auch nicht darum, das alle oder auch nur eines meiner Vorschläge als Sanktion gegen Russland beschlossen wird, sondern das Sanktionen gegen Russland beschlossen werden. Denn ich finde dies ist der sauberste Weg. Unterdrückte Gefühle provozieren immer Revanchismus und das ist schlimmer als wenn man mit der einen oder anderen Sanktion auch eigene Einschränkungen in Kauf nimmt.***Zitat Ende

Slava Bogu, das solch kranke Hirne nicht in wichtigen Ämtern sitzen.
Aber wie kann der Moderator eines öffentlich rechtlichen Mediums solche Hasstiraden dulden? Mir wird schlecht.

Anonym hat gesagt…

""Die Grünen nehmen aber auch eine sehr antirussische Haltung ein. Erst der Cohn-Bendit und jetzt diese Beck. Frage mich warum..."

Beschaeftigen Sie sich einfach mit der Geschichte der Grünen. Die machen nichts, ohne sich Vorteile davon zu versprechen. Man möchte doch wiedergewhlt werden, also schliesst man sich der momentanen Anti-Russland Propaganda an."


Mein Eindruch ist aber eher, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Anti-russische Propaganda nicht unterstützt. Es ist doch nur die Presse und die Politik die so einseitig reagiert.

Übrigens die Spiegel-Kritik zu der Talkshow gestern ist ja auch wieder unter aller Sau: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,575104,00.html

hoffe die wachen irgendwann nochmal auf...

Anonym hat gesagt…

http://www.perlentaucher.de/artikel/4885.html

Der Westen nach dem Blitzkrieg in Georgien: uneins und gelähmt vor Angst. Statt dessen sollten wir uns an die Überlegenheit der Demokratie erinnern.

Anonym hat gesagt…

""Mein Eindruch ist aber eher, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Anti-russische Propaganda nicht unterstützt.""

Da haben Sie wahrscheinlich zum Glück Recht, das Problem ist jedoch, das die Stimme des Volkes in Berlin uninteressant ist. Dort zählt was "President Evil" aus Uebersee erzählt.
Lustig ist, wie der Westen derzeit in der Ukraine die Klinken putzt. Erst die Briten, Heute die Kampf-Amazone Merkel per Telefon. Was wird hier gespielt? Reicht es dem Westen nicht Georgien durch ihre installierte Marionette in die Sch**sse geritten zu haben? Soll nun die Ukraine dran glauben?

Neuesten Nachrichten zufolge sollen ja Sanktionen gegen Russland vom Tisch sein. Die einzigen Befürworter sind wohl die Balten u. Polen, jedoch sollte sich der Westen überlegen ob eine Zuspitzung der Lage es Wert ist historisch gekränkte Eitelkeiten der Balten u. Polen zu befriedigen. Eher sollte die EU darüber nachdenken ob sie sich mit der Aufnahme Polens wirklich einen Gefallen getan hat.

Anonym hat gesagt…

Das ewige Polen-bashing muss aber auch mal aufhören. Ihre Entscheidungen sind meiner Meinung nach falsch, aber dafür gibt es Gründe. Und das Ängste vor Russland vorhanden sind, kann man, aufgrund der Historie zum Teil ja auch verstehen. Mit dem Bau der Ostseepipeline ohne polnische Mitsprache fanden sie sich sicher auch bestätigt. Aufgabe sollte sein, ihnen diese Ängste zu nehmen und besonders von russischer Seite, besser zu kooperieren.

Anonym hat gesagt…

"Kooperation" ist für russische "Diplomaten" ein unbekanntes Wort.

der unbequeme hat gesagt…

Ich sehe nicht im Mindesten einen Grund, weshalb Polen hier künstlich beteiligt werden sollten. Dass sie fürs Nichtstun Transitgebühren kassieren wollen, liegt ja auf der Hand. Aber was geht das Deutschland und Russland an?

Anonym hat gesagt…

Die Ostsee-Pipeline ist faktisch schon gestorben. Nach dem Georgien Konflikt erst recht. Die Polen haben also ihr Ziel erreicht. In Zukunft wird man ihrer Stimme in der EU bezüglich Russland mehr Gehör schenken, da Kaczynski schon seit Jahren vor Russland warnt. Außerdem wird man die Polen nun bei einer Handelssanktion Russlands nicht mehr im Stich lassen. Russland hat wieder seinen Platz als Bösewicht eingenommen.

Anonym hat gesagt…

***Das ewige Polen-bashing muss aber auch mal aufhören.***

Das hat nichts mit Polen-bashing zu tun, die Polen sollten schon etwas kooperativer sein wenn sie im EU Club mitspielen möchten. Nur die Hand aufhalten reicht dazu nicht aus.

Anonym hat gesagt…

Erstmal, Unbequemer, zwischendurch mal wieder ein Kompliment für Ihre guten Artikel!

Den ewigen Polenheulern hier möchte ich mal etwas in Erinnerung rufen:
Es waren die Amis bzw. die Allierten (also unsere "Befreier"), die ohne echte Notwendigleit Polen und den ganzen Ostblock an Stalin VERRATEN haben!

So stark waren die Sowjets wirklich nicht mehr nach dem Sieg: Hätte man gewollt, dann hätte man Europa bis zum Ural vom Kommunismus befreien können. Wesentliche Teile der Wehrmach waren dazu bereit unter den Allierten zu weiter kämpfen.

WAS HATTE DER OSTBLOCK VERBROCHEN, UM VON DEN AMIS SO VERRATEN UND VERKAUFT ZU WERDEN?

Exemplarisch ist die Auslieferung der Kosacken, die Schutz bei den Allierten gesucht hatten, in den Tod!!!
Da ist Katyn nur EINE Episode des lustigen Völkermordens sponsored by USA!

Polen spielte vor dem 2 WK die gleiche Rolle, wie heute: die des Wadenbeissers. Heute für die USA, damals für England.
Und es war alles andere, als schwach und friedlich: es war ganz fidel bereits in fast alle Nachbarländer schiessend und Säbelschwingend eingefallen und sein Großpolen zu verwirklichen ...
Wurde das schon erwähnt?

Womit wir wieder bei Georgien wären.
Ähnlichkeiten von damals und heute sind natürlich rein zufällig!

Kreuzweis

Anonym hat gesagt…

""Polen spielte vor dem 2 WK die gleiche Rolle, wie heute: die des Wadenbeissers. Heute für die USA, damals für England.""

Tz tz, wie können Sie so etwas sagen, wollen Sie sich ernsthaft mit einer zukünftigen Raketenmacht anlegen?

http://www.swissmania.ch/A210915/
USB-Raketenwerfer_Missile_launcher
,180_Grad_drehbar,_3x_
Schaumstoffraketen.html

Anonym hat gesagt…

kreuzweis, in Ihrem trüb-denkfaulen Beitrag versammeln Sie alle antiamerikanischen Ressentiments. Bravo.

Anonym hat gesagt…

""kreuzweis, in Ihrem trüb-denkfaulen Beitrag versammeln Sie alle antiamerikanischen Ressentiments. Bravo.""

Finden Sie noch irgend etwas das für die US Politik spricht? Wo sind die Massanvernichtungsmittel im Irak? Bis heute gibt es keinerlei Beweise. Verfolgen Sie mal die politische Geschichte der USA, der Platz auf diesem Server würde zur Aufzählung der US Raubzüge nicht ausreichen. Seit dem Mann vom San Juan Hill gibt es in den USA doch nur Kanonenboot-Aussenpolitik.
Bush wartet nur auf einen Konflikt zwischen Russland und Europa, dann ist er der lachende dritte. Und die 180 Grad gewendete Ex DDR Aggitatorin rafft das nicht einmal u. küsst den Amis noch den Arsch.

Anonym hat gesagt…

"Ich sehe nicht im Mindesten einen Grund, weshalb Polen hier künstlich beteiligt werden sollten. Dass sie fürs Nichtstun Transitgebühren kassieren wollen, liegt ja auf der Hand. Aber was geht das Deutschland und Russland an?"

Es geht auch nicht um finanzielle Beteiligung sondern einfach um Absprache.
Die Polen haben Angst, dass die Russen ihnen irgendwann das Gas abstellen (ob die Sorge berechtigt ist, sei dahingestellt). Zur Zeit laufen die Leitungen nach Deutschland durch Polen, d.h. die Russen könnten den Polen nur das Gas abstellen, wenn sie auch den Deutschen nichts mehr liefern wollen. Mit der Ostseepipeline wäre das anders, die Polen sind außen vor und die Russen können die Deutschen direkt beliefern.
Ich finde das sind verständliche Ängste auch wenn sie meiner Meinung nach nicht berechtigt sind.

Anonym hat gesagt…

""Es geht auch nicht um finanzielle Beteiligung sondern einfach um Absprache.""

Böse Zungen könnten jetzt sagen das ist typisch polnische Gaunermentalität, Deutschland als "Faustpfand". Wo war die polnische Absprache mit Deutschland u. anderen Ländern als die Polen den Raketen-Deal mit Bush machten? Was glauben die eigentlich wer sie (ausser demnächst ein Primärziel in den Computern russischer ICBMs)sind?

Anonym hat gesagt…

Vergessen Sie es. Sie können noch so lange ihre antiamerikanistischen Parolen vom Stapel lassen, das ist letztlich doch nur dumpfes Ressentiment.

Zu den Massenvernichtungswaffen: Es wäre für die USA kein Problem gewesen, kurz welche zu verstecken, um sie dann zu finden. So jedenfalls hätte es der Russ' gemacht (und tut es ja in Georgien!!).
Dass das nicht getan wurde, zeigt doch nur zu gut, dass Amerika weiterhin Leuchtturm der Freiheit bleiben wird. Allen antiamerikanistischen Hetzern zum Trotz. Naja, irgendwie werden Sie aber auch dieses Faktum in Ihr Weltbild reinzimmern können, das habt ihr Verschwörungstheoretiker und Antiamerikanisten bisher ja noch immer geschafft.

Anonym hat gesagt…

Vergessen Sie es. Sie können noch so lange ihre antiamerikanistischen Parolen vom Stapel lassen, das ist letztlich doch nur dumpfes Ressentiment.

Zu den Massenvernichtungswaffen: Es wäre für die USA kein Problem gewesen, kurz welche zu verstecken, um sie dann zu finden. So jedenfalls hätte es der Russ' gemacht (und tut es ja in Georgien!!).
Dass das nicht getan wurde, zeigt doch nur zu gut, dass Amerika weiterhin Leuchtturm der Freiheit bleiben wird. Allen antiamerikanistischen Hetzern zum Trotz. Naja, irgendwie werden Sie aber auch dieses Faktum in Ihr Weltbild reinzimmern können, das habt ihr Verschwörungstheoretiker und Antiamerikanisten bisher ja noch immer geschafft.

Anonym hat gesagt…

""Zu den Massenvernichtungswaffen: Es wäre für die USA kein Problem gewesen, kurz welche zu verstecken,""

Und warum sind die Amis immer noch im Irak, weshalb haben die sich nicht sofort verpisst als nicht gefunden wurde?
Sorry, was Sie da plappern ist einfach nur das Resultat erfolgreicher pro Amerikanischer "Konditionierung" mit eigener Meinung hat das nichts zu tun. Da hilft es auch nichts vor Wut u. Frust diesen Schwachsinn wie "dass Amerika weiterhin Leuchtturm der Freiheit". Gleich 2x hier zu verbreiten!!

Bruno hat gesagt…

@Anonymus von 12:32

Ich empfehle Ihnen herzlich den Dokumentarfilm "Bomben für den Frieden - Wie amerikanische Präsidenten Kriege rechtfertigen" sich mal anzuschauen. Dort werden Sie einiges über "Leuchtturm der Freiheit USA" erfahren. Ich hoffe, Sie sind einer der Unwissenden, der es wenigstens lernen möchte.

Anonym hat gesagt…

Typisch Verschwörungstheoretiker und Antiamerikanisten: Ständig irgendwelche "Doku"-Filmchen anschauen.
Vergessen Sie es! Ich mache mir meine Gedanken selber und lese Bücher.

Anonym hat gesagt…

Wenigstens habe ich Ihnen was zum kauen vorgeworfen. Auf die Frage, warum die USA nicht einfach Massenvernichtungswaffen versteckt haben, um sie dann zu finden, hat Ihr kleines Weltverschwörungsbildchen also keine Antwort? Sie werden schon was finden, strengen Sie sich doch mal ein wenig an.

Warum die USA immer noch im Irak sind? Vielleicht weil sie nicht wie der Russe irgendwo reinschlagen, um etwas kaputt zu machen und dann wieder abzuhauen, sobald sie sicher sind, dass hier lange kein Grass mehr wachsen wird, sondern Interesse an langfristiger Stabilität haben?

Bruno hat gesagt…

Der Dokumentarfilm basiert auf dem viel beachteten Buch "War Made Easy - How Presidents and Pudits Keep Spinning Us to Death" des US-Autors Norman Solomon.

Es freut mich, dass Sie gerne Bücher lesen. Legen Sie sich dieses Buch zu, wenn Sie schon ernsthafte Dokumentarfilme nicht mögen. Egal ob Buch oder Film, beides wird Ihre These über "Leuchtturm der Freiheit USA" in die Lächerlichkeit ziehen. Fürchten Sie sich davor?

Bruno hat gesagt…

@Anonymus von 14:38

Machen Sie sich länger keine Mühe. Jeder Versuch von Ihnen, die Invasion Iraks durch die USA zu rechtfertigen, beleidigt meine Intelligenz. Sie wollen doch nicht, dass ich Ihnen erkläre, wie der damalige US-Aussenminister Powell so viele "Satellitenbilder und Beweise über die Existenz der Massenvernichtungswaffen" vom Irak im UN-Sicherheitsrat damals gezeigt hat, dass es viel einfacher gewesen wäre, eine Mars-Landung der NASA vorzutäuschen, als solche "Beweise" bzw. "Smoking guns" umzukehren. Wollen Sie das?

Anonym hat gesagt…

""weil sie nicht wie der Russe irgendwo reinschlagen, um etwas kaputt zu machen und dann wieder abzuhauen, sobald sie sicher sind, dass hier lange kein Grass mehr wachsen wird, sondern Interesse an langfristiger Stabilität haben?""

Können Sie noch etwas mehr Blödsinn schreiben? Ich lache sehr gern. Vergessen Sie aber nicht sich vorher von Uncle Sam ihren Scheck zu holen, wir wollen ja nicht das so ein glänzender Witzbold wie Sie verhungert. Denn wir warten hier alle auf gespannt die Fortsetzung Ihrer lustigen Micky Mouse Geschichten.

Anonym hat gesagt…

und haben sie schon ihren scheck vom iwan?
Aber vorsicht: im gegensatz zu dem von uncle sam sind russische wahrscheinlich eh nicht gedeckt

Anonym hat gesagt…

""und haben sie schon ihren scheck vom iwan?""

Sie haben ja gar keine Ahnung vom "Iwan"? Der überweist, im Gegensatz zur westlichen Zahlungsmoral pünktlich u. ohne 3 wöchiges Zahlungsziel diekt aufs Konto. Denn Iwan ist Schuldenfrei! ;)
Und für Leute Ihrer Denkweise hat Iwan einen speziellen Begriff : "Krivetko" ! :)=)))

Anonym hat gesagt…

Bruno: Sie beleidigen Ihre Intelligenz doch selbst. Denn Sie versuchen sich selbst einzureden, ich würde den Irakkrieg legitimieren wollen. Sorry, da haben Sie mal wieder etwas gelesen, was nicht da stand.

Ich habe Ihnen nur klar gemacht, worin der Unterschied zwischen USA und Russland liegt. Verlgeichen Sie doch mal die USA im Irak und Russland in Tschetschenien.

Gute Güte, Tschetschenien. Alleine dafür sollte man Russland auf 100 Jahre ächten.
Mir kommen immer noch die Tränen, wenn ich daran denke, wie Iwan dieses Land geschändet und vergewaltigt hat. Und der Westen hat weggesehen.

Anonym hat gesagt…

""Und der Westen hat weggesehen.""

So wie in Beslan, aber da waren es ja auch "nur" russische Kinder nicht wahr?

Anonym hat gesagt…

Wer hat in Beslan weggeschaut? Der Westen nicht. Hier wurde rund um die Uhr darüber berichet.

Und wer hat die vierhundert Toten in Beslan zu verantworten? Russland.

Weggeschaut hat der Westen verwerflicherweise nur, als Russland eine Erstürmung auf dem Rücken von vierhundert Leichen durchführte. Völliger totaler Wahnsinn. Mit Giftgas.

Und es ist ein Unterschied, ob eine Terrorgruppe im Namen eines verzweifelten und vergewaltigten Volkes etwas tut oder ob ein Land (Russland) ein anderes Land ein Jahrzehnt lang vergewaltigt und ausrottet. Tschetschenien war und ist ein Genozid. Daran können auch Sie nichts rütteln.

Es widert mich nur noch an, wie Sie ständig versuchen, Dinge aufzurechnen.

Anonym hat gesagt…

""Es widert mich nur noch an, wie Sie ständig versuchen, Dinge aufzurechnen.""

Ich? wer hat denn mit dem Argument "Tschetschenien" angefangen aufzurechnen? Sie messen mit zweierlei Mass, Doppelmoral, doch das ist man ja gewohnt.

Anonym hat gesagt…

Quatsch mit Sauce. Das war kein aufrechnen, sondern der Hinweis darauf, dass ein Vergleich USA-Irak vs. Russland-Tschetschenien jedem vernünftig denkenden Menschen die Augen öffnen sollte.

Anonym hat gesagt…

Also gerade kein "zweierlei Maß", sondern ein Maß, das zeigt, dass Russland viel schlimmer, grausamer, gefährlicher und rücksichtsloser ist als jede andere Großmacht (USA, China, Japan, EU, Indien).

Anonym hat gesagt…

Kommen Sie, auf das USA Konto geht doch nicht nur der Irak!

Koreakrieg = USA
Vietnamkrieg = USA
Libanon = USA
Grenada = USA
Jugoslawien = USA
Irak = USA
Afghanistan = USA

und dabei habe ich sicher noch einige Völker vergessen, welche "die Fackel der Freiheit" zur Hölle wünschen.

Joe hat gesagt…

Wünscheswert wäre mal eine Diskussion ohne Polemiken und vorallem ohne diese ewigen, sinnlosen Vergleiche. Das Russland kein Liebkind ist, das sollte denk ich jedem klar sein. Konstruktive Russlandkritik ist wünschenswert. Doch Russland ist auch nicht das Böse, als es viele darstellen wollen. Und in diesem ganz speziellen Fall kann man Russland nicht dafür verurteilen, dass es einem Angriff georgischer Seite entsprechend geantwortet hat. Das Gefasel von übertriebenem Einsatz ist doch lächerlich. Die Russen haben sich doch eigentlich zusammen gerissen. Die Opfer der Bombariderungen durch russische Jets sind tragisch aber überschaubar. Im Gegensatz zu Georgien haben die Russen nicht gezielt Jagd auf Zivilisten gemacht. Ständig auf Tschetschenien zu verweisen, ist doch völlig vom Thema entfernt oder wollen Sie jedes russische Vorgehen egal ob gut oder schlecht aufgrund früherer Taten verurteilen? Man sollte doch mal anfangen zu differenzieren. Ob Russland ein Rechtsstaat ist oder nciht hat damit auch nichts zu tun. Wenn es die schlimmste Diktatur wäre, wäre die Reaktion nicht weniger richtig gewesen. Wenn man immer alles in einen Topf wirft, wird man nie zu einer Lösung kommen.

Anonym hat gesagt…

Zitat joe: "Das Gefasel von übertriebenem Einsatz ist doch lächerlich."

Richtig, jedem der auch nur einen Deut von Strategie versteht sollte klar sein, das man im Krieg die strategische Infrastruktur des Gegners ausser Gefecht setzt um keine bösen Überraschungen zu erleben. Nichts anderes hat die Russische Armee getan. Doch wenn zwei das Selbe tun ist es noch lange nicht das Gleiche. Da wird dann sofort von "überzogen" und sonst was gefaselt. Diese heuchlerische Doppelmoral des Westens ist einfach nur zum Kotzen!

Anonym hat gesagt…

"Gute Güte, Tschetschenien. Alleine dafür sollte man Russland auf 100 Jahre ächten."

Und was sollte man ihrer meinung nach mit den deutschen tun nach allem was im 20. jahrhundert passiert ist?

Wenn man keine ahnung hat sollte man lieber die klappe halten und nicht andauernd mit tschetschenien kommen!
Dank der kleinen und unvollständigen liste,auf der ein paar amerikanische operationen aufgelistet sind,kann man sehen wer hier der wahre kriegstreiber sind!
Die russen waren nur in afghanistan und tschetschenien und trotzdem wird das hier andauert als argument für russische böswilligkeit genommen, lächerlich!

Bruno hat gesagt…

Russen waren nicht in Tschetschenien. Tschetschenien ist in Russland.

Anonym hat gesagt…

"Russen waren nicht in Tschetschenien. Tschetschenien ist in Russland."

das eine schließt das andere ja nicht aus.

freethinker hat gesagt…

Ich möchte mich bei dem Der Unbequeme für
die vielen und guten Darstellungen von Zusammenhängen und der nicht selbstverständlichen sehr unabhängigen Berichterstattung bedanken.

Anonym hat gesagt…

1. Amerikanische Raumfahrtprogramm ist nur Dank den Russen möglich. Die Amerikaner beziehen ihre Raumfahrtanzüge so wie die Raketenturbinen bereits seit Paar Jahren aus Russland, nicht zuletzt weil diese zu den Weltbesten gehören. Sämtliche amerikanische Sateliten werden seit Jahren von den Russen hochgeschossen. Die Reise zur ISS wird MEISTENS vom Baykonur gestartet. Der Scheff der NASA hat bereits öffentlich zugegeben, dass wenn nicht die Zusammenarbeit mit den Russen wäre, würden die längst schliessen. Auch auf der wissensschaftlichen Entwicklungsebene arbeiten die Austronauten beider Länder zusammen. Wer was anderes hier behauptet, sollte mal statt der BZ auch mal zur Abwechslung was anderes lesen. Zumindest auf der Raumfahrtebene sind beide Länder alles anderes als verfeindet, wie es uns gerne mal aufgetragen wird.

Anonym hat gesagt…

Paar Wörter zu Tschetschenien. Die Tschetschenen selber sehen sich als Bestandteil Russlands. Wie es da zu dem Krieg kam und wer den finanziert hat liegt ja wohl auf der Hand. Als der amerikanische Aussenminister dem Tschetschenischen President mal 2008 seine Unterstützung anbot, hat dieser ihm geratten lieber seiner Frau das Kochen beibringen.